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Aus für Praktiker-Zentrale Kirkel: 520 Jobs weg

Kirkel. Der Kampf um den Erhalt der Praktiker-Zentrale in Kirkel ist verloren. Der Vorstand der angeschlagenen Baumarkt-Gruppe hat sich mit dem Konzernbetriebsrat darauf geeinigt, die bisher zwei Zentralen von Praktiker und der Zweitmarke Max Bahr zu einer Konzernzentrale am Sitz von Max Bahr in Hamburg zusammenzulegen. Das teilte das Unternehmen mit. Von den rund 700 Mitarbeitern, die Praktiker bislang in Kirkel beschäftigte, werden noch 180 übrig bleiben, so dass im Saarland 520 Jobs verloren gehen.

Die Fusion der beiden Zentralen wird unterm Strich einen Verlust von 220 Arbeitsplätzen zur Folge haben. Dieser Personalabbau soll „weitestgehend sozialverträglich gestaltet werden“, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Den Mitarbeitern der Kirkeler Abteilungen, die nach Hamburg verlegt werden, werde ein vergleichbarer Arbeitsplatz am neuen Konzernsitz in der Hansestadt angeboten. Der Umzug soll bis Ende September dieses Jahres vollzogen sein. Die Konditionen dafür würden in einem Sozialplan festgelegt.

Für Alfred Staudt, Landesbezirksleiter Saar der Gewerkschaft Verdi, ist „dieses Verhandlungsergebnis ein harter Schlag ins Gesicht des Saarlandes und für die betroffenen Beschäftigten ein tragischer Schicksalstag“. Die Auseinandersetzung sei allerdings noch nicht zu Ende. Es gehe jetzt um die Zukunftsfähigkeit des Praktiker-Konzerns und um die konkrete Ausgestaltung der vereinbarten Maßnahmen, so Staudt. low
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