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Ausbau des Autobahnanschlusses bei Kleinottweiler ist den dortigen Bürgern ein Dorn im Auge

Der geplante Ausbau des Autobahnanschlusses bei Kleinottweiler sorgt weiterhin für viel Frust und Ärger bei den Bürgern in Kleinottweiler . Anlässlich der jüngsten Ortsratssitzung im Sport- und Kulturheim gab der Ortsrat der Bürgerinitiative „Kein Ohr für Kleinottweiler “ noch einmal die Gelegenheit, auf das bei den Bürgern umstrittene Thema einzugehen und ihre Sorgen vorzutragen. Eingeladen hatte Ortsvorsteher Karl Peter Ranker auch die Landtagsabgeordneten Stefan Pauluhn ( SPD ) und Christian Gläser ( CDU ). Wie berichtet, hatte sich der Ortsrat Kleinottweiler Anfang Februar ziemlich kritisch zu den Ausbauplänen des Landesamtes für Straßenwesen (LfS) als zuständiger Planungsbehörde mit „drei Ohren“ geäußert und von „unzumutbaren Folgen“ aufgrund der zu erwartenden erhöhten Verkehrs- und Lärmbelastungen im Ort gesprochen. „Eine ganz fatale Lösung sowohl verkehrstechnisch als auch gesellschaftlich“, stellte Ranker mit Blick auf mehr Staus, mehr Durchgangsverkehr und Luftverschmutzung fest.

Konrad Sauer, Sprecher der Bürgerinitiative, forderte die Einstellung der Planung und den Verzicht auf die Umsetzung. „Wir wollen weder die Drei- noch die Vier-Ohren-Lösung“. Stattdessen machte er einen zusätzlichen Autobahnanschluss Homburg-Ost zum Thema. Von ihm erhofft er sich eine Lösung für die Probleme in Kleinottweiler , da sich dadurch der Durchgangsverkehr im Ort deutlich verringern werde. „Zuerst muss der Anschluss Ost kommen, dann werden wir sehen, wie groß die Entlastung ist“, betonte Sauer. Torsten Czech sprach von „planerischen Defiziten“ und kritisierte, dass „die Belange der Bürger nicht berücksichtigt wurden“. Angesichts der „fundierten und einleuchtenden Argumente“ der Bürgerinitiative und des Ortsrates sprach der SPD-Fraktionsvorsitzende im saarländischen Landtag, Stefan Pauluhn , von „einer widersprüchlichen Planung“. Unklarheit herrschte im Ortsrat, ob das Planfeststellungsverfahren bereits angelaufen ist. Wenn nicht, so Pauluhn, „sollte man dafür werben, Alternativen abzuchecken und umfassende Meinungen“ bei den Verwaltungschefs in Homburg und Bexbach sowie beim LfS einholen. Christian Gläser erinnerte daran, dass der Homburger Stadtrat „immer für eine Vier-Ohren-Lösung plädiert hat und einen Anschluss Homburg-Ost wollte“.
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