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Autokino im Weltkulturerbe Völklinger Hütte noch bis Sonntag

Das Autokino am Weltkulturerbe Völklinger Hütte dauert noch bis Sonntag, 1. September.

Das Autokino am Weltkulturerbe Völklinger Hütte dauert noch bis Sonntag, 1. September.

Hier machen es sich junge Leute auf der Ladefläche ihres Pickups mit Decke und Luftmatratze gemütlich, dort packt jemand einen Sechserpack Bier aus, da führt jemand seinen Hund spazieren. Fast ein bisschen Camping-Atmosphäre hatte der erste Tag der Autokino-Reihe auf dem großen Platz des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Da war es ein interessanter Kontrast, dass als erster Film die düster geratene Komödie „Hangover 3“ gezeigt wurde – enthauptete Giraffen und mehrfachen Mord inklusive.

Doch bei der Veranstaltung herrschte vor allem gute Laune. So bereits an der Kasse, wo das eingespielte Einlass-Trio – Dieter Rust, Markus Bieniossek und Annalena Brausch – die Besucher mit flotten Sprüchen begrüßte. Sichtlich erfreut stellten sie fest, dass für einen Donnerstagabend erstaunlich viel los war. Kinofans mit Kennzeichen aus allen saarländischen Kreisen waren vertreten. Dieter Rust und Markus Bieniossek sind jetzt zum zwölften Mal mit dabei, „von der ersten Stunde an sozusagen“, wie Bieniossek stolz erzählt. Filmfan Dieter Rust freut sich besonders auf die Kurzfilme, die vor Filmstart noch gezeigt werden.

Gute Laune hatten auch Michael Woll und Michael Engel, die beiden Geschäftsführer der veranstaltenden Firma Evented GmbH aus Rehlingen-Siersburg. 303 zahlende Besucher waren bei „Hangover 3“ anwesend. Zur Vorstellung von „Fast and Furious 6“ um 23 Uhr kamen nochmals 156 Gäste. „Das ist schon fast sensationell gut für uns“, sagt Engel und verweist auf die traditionell eher mau besuchten Tage unter der Woche. Das Unternehmen führt Auto- und Freiluftkino bundesweit und in angrenzenden Ländern vor.

. „Ein absolutes Novum ist diesmal der digitale Filmprojektor“, sagt Woll. Der Projektor wurde mit Fördermitteln des Bundesbeauftragen für Kultur und der Staatskanzlei des Saarlandes angeschafft. „Sonst hätten wir keine Möglichkeit mehr, die Veranstaltung auf diesem technisch hohen Niveau durchzuführen“, erklärt er.

Der Digitalprojektor löste übrigens den 35-Millimeter-Projektor mit klassischer Filmrolle ab. Dadurch seien auch die Filmmieten gestiegen, die man an die Verleiher bezahlen muss, erklärt Filmvorführer Martin Leber. Vorgeführt wird mit einem 6000-Watt-Projektor der Marke Christie. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Besucher dürfen sich auf ein scharfes Bild auf der aufblasbaren, elf mal 24 Meter großen Leinwand freuen.

Projiziert wird von einem Lkw-Anhänger aus. Dort befindet sich auch die Antenne, über die der Ton über eine bestimmte Frequenz an die Autoradios übertragen wird. Auch nach Filmende läuft alles reibungslos. Parkplatz-Einweiser leiten die Autos Reihe für Reihe nach draußen. Unterstützt werden sie dabei von einem Moderator, der vor Filmstart bereits für gute Laune sorgte: Seine scherzhaften repräsentativen Umfragen durften die Besucher jeweils mit einem Hupen beantworten.

Auf einen Blick

Samstag, 20.15 Uhr die Komödie „Das hält kein Jahr“ gezeigt, um 23 Uhr läuft Quentin Tarantinos „Django Unchained“. Am Sonntag wird, wie in den Vorjahren, „Dirty Dancing“ vorgeführt. bo

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