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Azubi (24) wegen Vergewaltigung angeklagt

Von SZ-Mitarbeiter Helmut Jakob

Saarbrücken.
Gestern begann vor einer großen Strafkammer des Saarbrücker Landgerichts der Prozess gegen einen 24-jährigen Auszubildenden. Der Mann soll eine Bekannte vergewaltigt haben. So steht es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft und so schilderte es gestern das mutmaßliche Opfer (21) als Zeugin dem Gericht.

Sie sei gelernte Verkäuferin und bereitet sich auf das Fachabitur vor. Sie kenne den Angeklagten schon länger, erzählte die gelernte Verkäuferin. Ein Mal hätten sie auch Sex miteinander gehabt. Aber danach habe sich der 24-Jährige von ihr zurückgezogen. Schließlich hätte er eine andere Freundin und sie auch einen anderen Freund gehabt.

Unter einer großen Tanne

Die Tat soll in der Nacht vor dem Vatertag des vergangenen Jahres geschehen sein. Viele junge Leute hätten den Abend auf den Wiesen entlang der Saar verbracht. So auch die junge Frau, der Angeklagte und weitere Bekannte. Sie hätten eine Picknickdecke und einen Alkoholvorrat dabeigehabt. Im Verlauf des Abends habe er mit ihr allein ein paar Schritte gehen wollen. Dann habe er sie unter eine große Tanne gezerrt, wo er sich an ihre vergangen haben soll.

Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Alles sei freiwillig gewesen. Eigentlich habe er überhaupt nichts von der Frau gewollt. Aber sie habe die Initiative ergriffen. Da habe er halt mitgemacht. „Es waren noch verdammt viele Leute am Staden, die hätten einschreiten können, wenn sie geschrien hätte“, erklärte er vor Gericht. Hinterher habe er ein schlechtes Gewissen gehabt – seiner jetzigen Freundin gegenüber. Der Prozess wird fortgesetzt.


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