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BMW trotzt an der Saar der Krise

 Kirkel.Elf Millionen Euro hat das Unternehmen nach eigenen Angaben in den 12 000 Quadratmeter großen Neubau gesteckt, der den veralteten Betrieb in Neunkirchen ersetzt. Peter Dorsch, Leiter der Filiale Saar-Pfalz, peilt trotz Absatzkrise in der Branche für dieses Jahr ein Umsatzplus um rund ein Viertel auf fast 50 Millionen Euro an und will am neuen Standort knapp 1900 Neu- und Gebrauchtwagen verkaufen, rund 500 mehr als im Vorjahr.

Mit einer Prognose für das BMW-Geschäft im Saarland insgesamt ist Markus Gehrlein, Leiter der Niederlassung Saarbrücken, zurückhaltender. Zahlen wollte er gestern nicht nennen. Doch sollen auch 2009 „alle Zeichen auf Wachstum stehen“, gibt Gehrlein trotz des derzeit „erschwerten Geschäfts“ ehrgeizige Ziele für die drei BMW-Häuser an der Saar, in Saarbrücken, Saarlouis und jetzt Kirkel-Limbach, aus. „Die BMW-Niederlassung Saarbrücken wird gestärkt aus der Automobilkrise hervorgehen“, sagt Gehrlein voraus. Die Zuversicht gründet offenbar im Geschäftsverlauf des Vorjahres.

2008 sei es gelungen, „auch im erschwerten Markt über dem Vorjahr abzuschließen“. Beim Verkauf von Neuwagen der Marken BMW und Mini habe BMW im Saarland ein Plus von 11,3 Prozent verbucht. 3521 neue Autos wurden insgesamt abgesetzt. Der Umsatz stieg laut Gehrlein um gut drei Prozent auf 191 Millionen Euro. Bundesweit lagen die Neuwagenverkäufe 0,1 Prozent im Minus. BMW will den Verkauf nicht mit hohen Rabatten ankurbeln. „Wir wollen nicht um jeden Preis verkaufen“, sagt Alexander Bilgeri, Sprecher für den Vertrieb Deutschland. Profitabilität ist oberstes Ziel. mzt
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