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Bagger fischt versunkenes Auto aus Saar

Dreisbach. Der rote Fiat, der drei Tage auf dem Grund der Saar bei Dreisbach gelegen hatte, ist gestern geborgen worden. Mit Tauchern und schwerem Gerät war das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Saarbrücken am Morgen vor Ort, um den Unfallwagen aus dem Fluss zu ziehen. Eine knappe Stunde dauerten die Arbeiten, sagte Manfred Wenzel vom WSA der SZ. Damit endete die schwierige Suche nach dem Fahrzeug, die zwei Tage gedauert hatte.

Die Bergung verlief dagegen zügig und reibungslos, erklärte Wenzel, Leiter der Außenbezirke Saarburg und Dillingen des WSA. Gegen elf Uhr begann der Einsatz gestern mit der erfolgreichen Ortung des Autos: „Es befand sich dort, wo wir es am Ende der Arbeiten von Dienstag bereits vermutet hatten“, sagte Wenzel. Die Lokalisierung war der MS „Rüdesheim“, einem Arbeitsboot des WSA mit moderner Peil-Technik, gelungen. Ihre Messungen waren seit Montag durch die verschiedenen Saar-Tiefen im Oberwasser der Schleuse Mettlach erschwert worden. Gefunden wurde das geortete Auto rund 30 Meter vom Unfallort entfernt, in Fließrichtung der Saar. Wenzel: „Bergen konnten wir es mit zwölf Einsatzkräften.“ Neben Tauchern und der Besatzung der „Rüdesheim“ war das Schubboot „Gemsbock“ im Einsatz. An Bord hatte es Seilwinden und einen Bagger, der das abgetauchte Auto schließlich aus dem Wasser hievte. „Das Fahrzeug hatte auf dem Dach gelegen und war dadurch schon beschädigt“, bilanzierte Wenzel. „Bei der Bergung nahm es zusätzlich Schaden. Das passiert bei solchen Einsätzen leicht.“

Gegen 12.15 Uhr rückten die Kräfte des WSA nach erfolgreichem und nicht alltäglichem Einsatz aus Dreisbach ab. Die Bergung eines Autos komme an der Saar „schon eher selten vor“, sagte Wenzel. Auch die Polizei Merzig, die den Unfall am Saar-Ufer aufgenommen hatte, bei dem das Auto am Sonntag gegen 22.40 Uhr in die Saar gerutscht war, hat ihre Ermittlung beendet. Nach Polizei-Angaben hat ein Fahrfehler zum Absturz des Autos geführt. Wegen einer Ordnungswidrigkeit wurde der 43-jährige Halter, der unverletzt blieb, verwarnt. Jetzt muss er sich wohl um ein neues Auto bemühen. kes
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