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Bald ist das Drescherhaus verschwunden

Das Drescher Haus - hier vor dem Beginn der Bauarbeiten an der Berliner Promenade zu sehen - wird jetzt  abgerissen.

Das Drescher Haus - hier vor dem Beginn der Bauarbeiten an der Berliner Promenade zu sehen - wird jetzt abgerissen.

Saarbrücken. Die Abrissarbeiten am Drescherhaus laufen schon seit Wochen, auch wenn die Fassade zur Berliner Promenade immer noch steht. Doch nun wird sich das in Kürze ändern, die Fassade wird ebenfalls fallen. Der Abrissbagger hatte gestern an der Gebäuderückseite begonnen, das Haus einzureißen. Zunächst wird der hintere Gebäudeteil abgerissen, dann die Fassade zum Hof hin zum Einsturz gebracht. Ziel ist, dass die Fassade nach hinten in den Hof kippen kann und keine Steine auf die Berliner Promenade fallen, die zum Schutz mit Sand aufgeschüttet wurde. Steine prallen dann in ein Sandbett und schädigen nicht den Belag der Promenade. Der große Knall soll aber ausbleiben, da man aus Rücksicht auf die umliegende Bebauung schrittweise vorgehen wird, erklärte gestern Projektleiter Mathias Kurtz von der Stadt Saarbrücken.

Auch wird der Abriss ständig mit Wasser benebelt, um Staub zu reduzieren. Rund zehn Lkw-Ladungen mit Schutt werden nun täglich durch die Bahnhofstraße abtransportiert werden, auf diese Zahl hat sich das Bauunternehmen mit dem Ordnungsamt verständigt. „Wir müssen ja die Anlieferungen der Primark-Baustelle, die Interessen der Gewerbetreibenden und der übrigen Lieferanten und die Abrissbaustelle unter einen Hut bringen“, sagt Kurtz. 9000 Kubikmeter Abrissmaterial müssten abgefahren werden, insgesamt rechne man mit 12 000 Kubikmetern Bauschutt. 60 Lkw-Fahrten seien vorgesehen, um den Beton des Drescherhauses zu einer Aufbereitungsanlage zu bringen. Dort wird der Beton vom Eisen getrennt und recycelt.



Auf der Fläche des Drescherhauses, die die Stadt für 2,1 Millionen Euro gekauft hat, sollen eine Freifläche und ein Neubau entstehen. Konkrete Pläne, so Kurtz, gebe es aber noch nicht. Bis Jahresende wolle die Gesellschaft für Innovation und und Unternehmensförderung (GIU) ein Konzept vorlegen. Man wünsche sich im Erdgeschoss einen Gastronomiebereich und in den Obergeschossen Büroflächen und exklusive Wohnungen für ein Leben am Saarufer. Mit dem fertigen Konzept wolle die Stadt dann um Investoren werben und hoffe, die Investition in das Grundstück wiederzubekommen. Bis Ende nächster Woche soll der Abrissbagger die Vorderfront des Drescherhauses stückweise zerlegen. Dann wird man auch von Alt Saarbrücken sehen, was dort vor sich geht. Die Stadt hat eine Webcam installiert – und zeigt die Bilder vom Baufortschritt im Internet.

www.saarbruecken.de
www.stadtmitte-am-fluss.de
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