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Bandworx geht in die sechste Runde

Nachrichten aus der Region St. Wendel.

Nachrichten aus der Region St. Wendel.

Ralph Schäfer- Lösch hält „seine Schäfchen zusammen“. Das jedenfalls sagt der Leiter der St. Wendeler Fun-Music-School von sich. Und mit diesen Schäfchen meint er die mittlerweile „große Bandworx-Familie“. Es sei beeindruckend, wie die Musiker sich gegenseitig aushelfen. Sei es, wenn ein Musiker ausfällt, sei es beim Auf- oder Abbau. Fünf Wettbewerbe hat es mittlerweile gegeben, fünfmal wählte eine Jury Bands aus, die über einen Zeitraum von einem halben Jahr in vielen verschiedenen Bereichen des Musikbusiness geschult wurden. Das lässt sich die Stadt St. Wendel jährlich 10 000 Euro kosten. Und die Familie wächst weiter.

Für das Casting, das vermutlich am 15. Dezember über die Bühne gehen wird, können sich jetzt wieder junge Bands bewerben. Einzige Voraussetzung: Mindestens zwei Musiker müssen aus dem Landkreis St. Wendel kommen. Schäfer- Lösch rät allen, die mehr über den Wettbewerb erfahren wollen, einfach am Tag der offenen Tür der Musikschule am kommenden Sonntag, 6. Oktober, ab 14 Uhr zu kommen. Aber Schäfer-Lösch will auch aktiv in Schulen für diese „nachhaltige musikalische Förderung“ werben. „Damit wir sehen, welches Potenzial da ist.“ Potenzial gab es in den vergangenen Jahren jede Menge. Im Schnitt 15 Bands wetteiferten pro Jahr um die fünf begehrten Plätze.

Zum fünften Geburtstag im vergangenen Jahr wählte die Jury – Journalist Volker Peter, Axel Birkenbach vom städtischen Kulturamt und SZ-Redakteurin Melanie Mai – aus den jeweiligen Gewinnerbands Staffelsieger aus. Diese sollten als „musikalische Botschafter für den Landkreis St. Wendel“ in den umliegenden Regionen werben. Dieses Vorhaben sei aufgegangen, sagt Schäfer- Lösch. In Ottweiler, Blieskastel, Homburg und Eppelborn waren Bands in diesem Sommer unterwegs. Und das Konzept sei bei den Verantwortlichen der Kulturveranstaltungen auf Begeisterung gestoßen. Und auch für Schäfer-Lösch ist klar: „So eine Sache wollen wir wieder machen.“ Zumal die Bands völlig unterschiedliche Stilrichtungen präsentierten. Schäfer-Lösch: „Eine Band spielte unplugged, die anderen gaben richtig Gas, haben die Bühne gerockt – aber alle Leute, auch ältere Besucher, sind sitzen geblieben.“

www. bandworx.de

AUF EINEM BLICK

Als musikalische Botschafter für den Landkreis St. Wendel wurden beim Bandworx 2012 fünf Bands ausgewählt. Was ist aus ihnen geworden? Das erzählt Ralph Schäfer- Lösch, der für deren Workshops verantwortlich ist.

Spirit Wanted: Sie schreiben ständig eigene Songs, haben eine CD herausgebracht und sind demnächst live im Fernsehen zu sehen. Sie können ein komplettes Programm mit eigenen Songs spielen. Boogie Balls: Sie haben ein Mischprogramm aus eigenen Liedern und Coversongs. Ihr Stil: Country- Rock’n’Roll.

Monkey on Fire: Sie haben vor allem ihre Bühnenshow gut entwickelt. Unter anderem springt der Sänger in den Luft-Spagat. Searching 25: Sie haben sich vor allem musikalisch weiterentwickelt und an ihrem Auftritt als Band gearbeitet.

Burnouts: Sie ist die erwachsenste Band, die Musiker wissen, wie sie sich vermarkten. Sie hatten bereits Auftritte mit Bands dieser Stilrichtung (Punkrock’n’Roll), unter anderem in Trier und im Ruhrgebiet. him

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