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Banküberfall in Homburg: Gericht erwägt Sicherungsverwahrung für Täter

Saarbrücken/Homburg. Fast 90.000 Euro haben drei Bankräuber im Januar 2003 bei einem Überfall auf eine Sparkassenfiliale in Homburg erbeutet. Die Täter waren vermummt und konnten jahrelang nicht ermittelt werden. In der Justizvollzugsanstalt hatte sich später s ein Häftling mit der Tat gebrüstet. Jetzt steht er vor einer Großen Strafkammer des Landgerichts. Ein weiterer Verdächtiger soll bereits verstorben sein. Nach dem Dritten wird immer noch gesucht. Für den 29-jährigen Angeklagten kommt wegen entsprechender Vorstrafen Sicherungsverwahrung als Gewalttäter in Betracht. Das Gericht gab ein Gutachten in Auftrag. Wenn es vorliegt wird das Verfahren neu aufgerollt.

Bei dem Überfall sollen die Täter kaltherzig Kunden und Mitarbeiter bedroht haben. Nach der Anklageschrift und Zeugenaussagen zufolge hat sich folgendes zugetragen: Vormittags, am 13. Januar 2003, gegen 10.10 Uhr betraten sie, maskiert mit Sturmhauben und bewaffnet mit einer Pistole und einem Messen die Schalterhalle der Sparkasse. Mit den Worten „Überfall! Geld her!“ zwangen sie die anwesenden Kunden und eine Bankangestellte, sich auf den Boden zu legen. Ein Täter forderte den in der Kassenbox stehenden Angestellten zur Herausgabe des Geldes auf.

Der Kassierer nahm alle Geldscheine aus den Fächern und schob sie durch die Schalteröffnung. Einer der Täter verstaute sie in einer Plastiktüte. Doch damit nicht genug. Nun wurde der Filialleiter mit vorgehaltener Pistole gezwungen, den Tresor zu öffnen. Er musste das dort befindliche Bargeld in eine von den Tätern mitgebrachte Stofftasche packen. Vor Gericht hat keiner der Zeugen den Angeklagten als Täter identifizieren können. jht

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