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Basketball: Saarlouis Royals trumpfen auf

Die Basketballerinnen der TV Saarlouis Royals haben die Final-Serie um die deutsche Meisterschaft gekippt. Nach einem 0:2-Rückstand schafften die Royals gestern mit einen 63:56 beim TSV Wasserburg den Ausgleich.

Wasserburg/Saarlouis. Wer hätte das gedacht? Die Meisterschaft bleibt offen – die Basketball-Frauen der Saarlouis Royals gewinnen das vierte Spiel der Finalserie um die deutsche Meisterschaft beim TSV Wasserburg mit 63:56 (17:10, 17:17, 15:13, 14:16) und erzwingen ein echtes Endspiel in der Saarlouiser Stadtgartenhalle. Das steigt am kommenden Samstag um 20 Uhr.

Spannend bis zur letzten Sekunde
In einem hochdramatischen Schlussviertel bewiesen die Gäste aus dem Saarland vor 1200 Zuschauern in der Wasserburger Badira die größere Nervenstärke und machten in den letzten drei Minuten die entscheidenden Punkte. Tyresa Smith (56:51) und Candyce Bingham (58:51) unterbrachen einen 11:5-Sturmlauf der Gastgeber, und Romy Bär (60:54) und Stina Barnert (62:54) retteten den Vorsprung über die Zeit.

Den Schlusspunkt zum 63:56 setzte die tschechische Nationalspielerin Petra Manakova (Foto: Ruppenthal) per Freiwurf. Manakova war mit 15 Punkten die beste Werferin der Royals vor Tyresa Smith (14) und Stina Barnert (13).

Bemerkenswert war die Lufthoheit der Saarlouiserinnen. Sowohl Smith (zwölf) und Manakova (elf) schafften eine zweistellige Anzahl Rebounds, Kapitän Bär folgte mit acht Rebounds.

„Wasserburg hat trotzdem noch zu viele Offensiv-Rebounds geholt. Wir hatten viel Glück, dass die eine katastrophale Wurfquote an den Tag gelegt haben“, fand Trainer René Spandauw dennoch Worte der Kritik: „Wir haben im Spiel nach vorne zu oft schlechte Entscheidungen getroffen. Ich gehe davon aus, dass es an dem großen Druck lag, der auf uns lastete“, sagte der 51-jährige Holländer.

Was für eine Wende

Kein Wunder, sind die Royals doch mit zwei Niederlagen in die „best of five“-Serie gestartet. Schon bei dem deutlichen 25-Punkte-Sieg (86:61) am vorletzten Wochenende in Saarlouis galt daher: „Alles oder nichts“.

Durch zwei Siege in Folge wehrten die Royals zwei Wasserburger Matchbälle ab und haben den sogenannten „psychologischen Vorteil“ vor der kommenden Trainingswoche und dem alles entscheidenden fünften Spiel auf ihrer Seite. Für einen „physischen“ Vorteil kann zudem das Saarlouiser Publikum sorgen, wenn es die Royals wie so oft in dieser Spielzeit „wie eine sechste Spielerin auf dem Feld“ (Stina Barnert) unterstützt.

„Die Spielerinnen dürfen aber nicht davon ausgehen, dass uns die Fans zum Sieg rufen. Das Wichtigste ist: mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben – außer bei den Rebounds“, mahnt Spandauw.



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