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Bau des Bergbau-Denkmals in Ensdorf verzögert sich

Die 30 Meter aufragende Landmarken-Skulptur erschließen in ihrem Innern 288 Stufen.

Die 30 Meter aufragende Landmarken-Skulptur erschließen in ihrem Innern 288 Stufen.

Das Landmarken-Projekt Saar-Polygon auf der Bergehalde in Ensdorf wartet weiterhin auf seine Umsetzung. Das riesige Denkmal, das an den Bergbau an der Saar erinnern soll, kann vorerst nicht gebaut werden. Grund: Die Ausschreibung muss wiederholt werden.

Ursprünglich sollte das Denkmal schon zur Mettenschicht am 30. Juni 2012 fertig sein, nun rechnet Hans-Jürgen Becker, Vorsitzender des Fördervereins Bergbau-Erbe Saar, mit einer weiteren mindestens neunmonatigen Verzögerung, wie er der SZ mitteilte. Noch im Januar sei man von einer Umsetzung des Projekts bis Herbst ausgegangen. Für die begehbare Großskulptur (geplante Baukosten 1,2 Millionen Euro) wurden 600 000 Euro an Spenden und weitere Zuschüsse der RAG und des Landes eingeworben. Jetzt teilte der Förderverein in einem Rundbrief an alle Unterstützer mit: „Für den Bau ist leider eine erneute Ausschreibung erforderlich. Nur zwei Angebote hatte der Förderverein im Mai erhalten und die Prüfung ergab, dass diese in unzulässiger Weise von den Ausschreibungsunterlagen abwichen“. Zudem hätten die abgegebenen Angebote das zulässige Vergabe-Budget deutlich überschritten. Für den Förderverein bedeute das, dass zeitnah neu ausgeschrieben werden müsse. Dabei werde die Landmarke technisch überarbeitet, was sich auf das geplante Erscheinungsbild aber nicht auswirke. Becker sagte, er hoffe, dass das Denkmal dennoch 2014 fertiggestellt werden könne. Entstehen soll eine 30 Meter hohe und 165 Tonnen schwere begehbare Skulptur, ein künstlerisch gestalteter Aussichtsturm. Zudem gibt es einen Plan für ein Veranstaltungsgelände auf dem Haldenplateau, einen Rundweg und eine neue Nutzung des Grubengeländes. Beschlossen ist der Umzug der RAG-Verwaltung nach Ensdorf. bub

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