A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler Zwischen AS Birkenfeld und AS Nohfelden-Türkismühle Gefahr durch defekten LKW, Standstreifen blockiert (01:10)

A62

Priorität: Dringend

11°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
11°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Bauarbeiten am Traditions-Gasthaus "Zum Storchen" sollen in diesem Jahr beginnen

Nachrichten aus der Region Homburg.

Nachrichten aus der Region Homburg.

Homburg. Man schrieb den Januar 2012. Rund um den historischen Marktplatz schien sich in Sachen Belebung einiges zu tun: Pächter Chris Clemens übernahm das Stadtcafé im alten Rathaus. Der Saarpfalz- Kreis, die Kreissparkasse und die Stadt Homburg offenbarten: „Wir haben gemeinsam den Storje gekauft“ – so Landrat Clemens Lindemann damals. Nun, zwölf Monate später, sieht es in Sachen „attraktiver historischer Marktplatz“ eher mau aus. Chris Clemens hat, verbunden auch mit Kritik an mangelnder Unterstützung seitens der Stadt, das Stadtcafé aufgegeben (wir berichteten). Und der „Storje“ ist immer noch das, was er schon (zu) lange ist: ungenutzt.

Beim Saarpfalz-Kreis nahm man zum Stand des Projektes „Storchen“ so Stellung: „Es ist zu Beginn des Monats Februar ein Treffen zwischen den Beteiligten, der Kreissparkasse Saarpfalz, der Stadt Homburg und dem Saarpfalz-Kreis geplant. Dort werden wir die grundsätzliche Konzeption beschließen.“ Im Anschluss soll mit den Planungen „und, auf alle Fälle in diesem Jahr, auch mit den Bauarbeiten begonnen werden“, so Lindemann. „Detailliertere Auskünfte wird es in der ersten Hälfte Februar geben können.

Alle Beteiligten haben das Ziel, das Projekt so schnell wie möglich umzusetzen.“ Im Ergebnis sei die Revitalisierung des Gasthauses „Zum Storchen“, verbunden mit Ausstellungsräumen zur Geschichte der Stadt und der Freiheitsbewegung in der Region sowie eine Schließung der Baulücke, vorgesehen. Lindemann: „Aber alles Nähere im Detail wird Anfang Februar der Öffentlichkeit vorgestellt werden.“ Man darf also gespannt sein, wann der „Storje“ wieder fliegt.

Unterdessen ringt die Stadt Homburg auf der gegenüberliegenden Seite des Marktplatzes um den Erhalt des Stadtcafés. Pressesprecher Jürgen Kruthoff blickte im Gespräch mit unserer Zeitung zurück und nach vorne. „Natürlich bedauern wir es außerordentlich, dass Chris Clemens’ Engagement gescheitert ist. Das ist wirklich schade.“ Die unterschwellige Kritik, die Stadt habe sich zu wenig engagiert, könne man aber so nicht stehen lassen. So habe man aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes keine Möglichkeit, das Café baulich umzugestalten. „Das werden wir in Zukunft wohl kaum ändern können.“

Das Stichwort hier: ein offener Zugang mit Einsehbarkeit des Cafés von außen. Ungeachtet dieser Schwierigkeiten sei man aber aktiv damit befasst, erneut eine Verpachtung an einen Gastronomen zu verwirklichen. Kruthoff: „Oberbürgermeister Karlheinz Schöner, Wirtschaftsförderin Dagmar Pfeiffer und der Beigeordnete Rüdiger Schneidewind haben, seit bekannt wurde, dass Chris Clemens das Stadtcafé verlässt, intensive Gespräche geführt.“

Nach eben solchen mit der Altstadtgemeinschaft sei klar gewesen, dass man es weiterhin mit Gastronomie versuchen möchte. „Das ist Konsens. Und es gibt auch mehrere Interessenten, mit denen man jetzt konkret im Gespräch ist.“ Wer diese Interessenten sind, konnte Kruthoff nicht sagen. Nur so viel: „Die Bewerber, die es jetzt gibt, wollen, wenn sie zum Zuge kommen, kurzfristig eröffnen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein