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Beatsteaks begeistern in Saarbrücken

Saarbrücken. „Tourauftakt!“, schrie Arnim Teutoburg-Weiß ins Mikrofon. „Abriss!“ schallte aus den Kehlen der 3500 Fans zurück. Dieses Ritual wiederholte sich mehrmals am Mittwochabend. Zwei Stunden dauerte das erste Konzert der aktuellen Tournee der Berliner Band Beatsteaks, die sich zwischen Punk und Alternativrock bewegt. Zeit genug, um auch einige Songs ihres sechsten Studioalbums „Boombox“ vorzustellen, das Anfang Februar ohne Umwege an die Spitze der deutschen Charts sprang – das erste Nummer-Eins-Album der Mitte der Neunziger gegründeten Band. Der Erfolg ist kein Zufall: In den vergangenen Jahren veröffentlichten sie regelmäßig gelungene Alben mit Ohrwürmern, allen voran „I don’t care as long as you sing“. Zudem hat sich die Band mit vielen Tourneen ein treues Publikum erspielt. Dass sich die Sympathen allesamt Fan-nah geben, hilft ebenfalls.

Am Mittwochabend bedurfte es nur weniger Minuten, bis Band und Publikum im ausverkauften Saarbrücker E-Werk ihre Betriebstemperatur erreicht hatten. Was wenig verwunderte, nachdem die Beatsteaks zuvor unter ohrenbetäubendem Jubel die Bühne betreten hatten. Man kennt sich, schließlich ist das der fünfte Auftritt der Band im Saarland. An diesem Abend spielten sie nicht ausschließlich flotte, mitreißende Punkrock-Songs. Auf „A-Way“, die The Clash-Adaption „Hello Joe“ und „Frieda und die Bomben“, einem der wenigen deutschsprachigen Songs im Repertoire, folgte das ein oder andere – vergleichsweise – ruhigere Lied. Die Freude bei den Fans war naturgemäß am größten, wenn die Band die allseits bekannten Hits spielte – und als sie die letzte Zugabe als Faschingshommage im Skelettkostüm zum Besten gaben. Es war ein Tourauftakt nach Maß – ohne Pleiten, Pech und Pannen. kfb
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