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Beckingen: "Bei Acument bleiben alle Standorte erhalten"

Beckingen. Beim insolventen Schraubenhersteller Acument, der auch ein Werk mit 340 Mitarbeitern in Beckingen hat, wird es nicht zu Standortschließungen kommen. Das bestätige der Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe, Wolf-R. von der Fecht. „Wir arbeiten intensiv daran, dass die Konsolidierungsmaßnahmen so gestaltet werden, dass alle Standorte erhalten bleiben.“

Denkbar sei es auch, gemeinsam mit den Tarifpartnern „veränderte Arbeitszeiten und eine flexiblere Gestaltung des Tarifgefüges zu prüfen“.

Die Acument-Gruppe hatte Anfang August Insolvenzantrag gestellt. Sie verfügt über Werke in Neuss, Neuwied, Schrozberg (Landkreis Schwäbisch-Hall), Dürbheim (Landkreis Tuttlingen) und Beckingen sowie über ein Logistik-Zentrum in Köln. Insgesamt beschäftigt sie 1715 Mitarbeiter.

Da die wichtigsten deutschen Autohersteller und Zulieferer zu den größten Acument-Kunden gehören, „sind wir stark von der Entwicklung der Autokonjunktur abhängig, wie sie sich im Jahr 2010 darstellt“, so Fecht. Daher gebe es noch keine konkreten Anpassungspläne. Die Treue der Kunden sei hoch. Wichtig sei, dass „wir ab November rote Zahlen vermeiden müssen“. Dann läuft das Insolvenzgeld für die Mitarbeiter aus.

Am 1. November soll voraussichtlich das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Acument gehört dem Fonds Platinum Equity (USA).

Ob es Kündigungen geben wird, ist derzeit noch nciht bekannt.
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