A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken Zwischen AS Völklingen-Wehrden und AS Völklingen-Geislautern Gefahr durch defektes Fahrzeug (22:19)

A620

Priorität: Sehr dringend

3°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
3°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Beim Böllern schauen viele nur zu

Die Deutschen geben jedes Jahr viel Geld für Feuerwerk an Silvester aus. Uns hat interessiert, ob die Saarbrücker auf die Knallerei verzichten könnten und was sie für den Neujahrsabend geplant haben.

„Ich weiß noch nicht, was ich unternehmen werde. Eventuell rutsche ich dieses Jahr am Römerkastell ins neue Jahr“, erzählt Julia Paulisch. Die 19-Jährige schließt sich immer spontan ihren Freunden an und feiert nie zu Hause. Auf das Feuerwerk könnte die Auszubildende nicht verzichten, da dieses für eine richtige Silvesterfeier dazugehöre. Ich gebe circa 25 Euro für Raketen und anderes aus. „Ich teile mir die die Kosten dafür mit meinen Freunden“, so die Saarbrückerin.

Emily Henn (20) ist ebenfalls unentschlossen, was sie am Neujahrsabend unternimmt: „Letztes Jahr habe ich am Schloss ins neue Jahr gefeiert. Davor waren es Hauspartys. Meine Pläne fallen also recht unterschiedlich aus.“ Da für die angehende Studentin das finale Feuerwerk immer der krönende Jahresabschluss ist, kann auch sie nicht auf das Feuerwerk verzichten. „Ich gebe kein Geld für Böller aus. Das übernimmt immer jemand anders im Freundeskreis“, so die Saarbrückerin. „An Silvester haben die Menschen immer zu große Erwartungen und werden dann enttäuscht. Deswegen feiere ich gemütlich mit etwas zum Anstoßen mit der Familie ins neue Jahr“, erzählt uns Laura Clarke. „Letztes Jahr habe ich in Irland Silvester gefeiert. Dass es dort verboten ist zu knallen, fand ich ziemlich blöd. Für mich gehört es einfach zur Tradition“, sagt die 21-jährige Abiturientin aus Saarbrücken .

Studentin Sarah Büttner feiert in diesem Jahr kein Silvester : „Da ich über die Weihnachtstage arbeite, bin ich froh, wenn das Jahr vorbei ist und ich früh ins Bett darf.“ Demnach kann sie wegen des Lärms gut auf die Knallkörper verzichten. Die Jahre zuvor war die 20-Jährige immer mit ihren Freunden unterwegs gewesen. „Letztes Jahr feierten wir am Schloss. Das war wirklich schön. Aber dieses Jahr kann ich mich einfach nicht darauf einstimmen“, sagt die Saarbrückerin.

„Letztes Jahr war ich mit Freunden bei unseren Nachbarn essen. Ich glaube, dieses Jahr wird es wieder entspannt. Aber geplant habe ich wie immer noch nichts“, erzählt Groß- und Außenhändler André Klein. Der 31-Jährige selbst wagt sich nicht an die Knallkörper ran: „Meins ist es nicht. Aber auf den Anblick möchte ich dennoch nicht verzichten.“ Der Saarbrücker bezahlt die Getränke für die Feier und gibt so kein Geld für Böller aus.

Anna Tahmouresi lässt ihre Familie planen: „Ich habe bis jetzt immer bei meiner Familie gefeiert. In diesem Jahr kommt auch mein Onkel aus Norddeutschland zu uns.“ Weil die Bundesfreiwilligendienstlerin immer gemütlich und familiär feiert, sind ihre Ausgaben für die Fete auch sehr gering. „Ich habe Respekt vor den Böllern. Deswegen knalle ich persönlich nicht. Aber da es schön anzusehen ist, verzichte ich nur ungern darauf“, erzählt die 18-jährige aus Saarbrücken .  
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein