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Beim Spiel gegen Jena droht Fan-Ärger

Die Polizei erwartet ein »Gefahrenspiel« gegen den FC Carl-Zeiss Jena. Im Hinspiel wurden Saarbrücker Fans nach dem Spiel angegriffen worden.

Die Polizei erwartet ein »Gefahrenspiel« gegen den FC Carl-Zeiss Jena. Im Hinspiel wurden Saarbrücker Fans nach dem Spiel angegriffen worden.

Saarbrücken. Die meisten Fans des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken erinnern sich gerne an den 11. August 2010. An jenem Freitag siegte der FCS bei Carl-Zeiss Jena mit 7:0. Doch was sich im Anschluss an den bislang höchsten Sieg der gesamten Drittliga-Geschichte abspielte, sorgte für Entsetzen: Jenenser Chaoten griffen abreisende FCS-Anhänger an, Scheiben von Fahrzeugen gingen zu Bruch. Die Thüringer Polizei setzte Pfefferspray gegen Täter und Opfer ein. Es gab Verletzte.

Am Samstag um 14 Uhr kommt es nun zum Rückspiel im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. „Natürlich sind alle Antennen geschärft, aber das Spiel macht mir eigentlich keine Sorgen“, sagt Jörg Rodenbüsch vom Saarbrücker Fanprojekt „Innwurf“. Rodenbüsch war damals selbst von den Angriffen und Polizei-Maßnahmen betroffen. Der Sozialarbeiter geht aber davon aus, dass es nicht zu irgendwelchen Revanche-Aktionen kommt. In einer Empfehlung des Fanprojekts Jena heißt es dagegen, Carl-Zeiss-Fans sollten nicht mit dem eigenen Fahrzeug anreisen und sich auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion nicht mit Schals oder Trikots zu erkennen geben. „Es ist ein hoch emotionales Spiel, bei dem man mit Auseinandersetzungen rechnen muss“, sagt Saarbrückens Polizeichef Peter Becker. „Darum haben wir unsere Maßnahmen ergriffen“, erklärt er und bittet die Fans, frühzeitig anzureisen.

Heute Abend findet im Gustav-Adolf-Haus in der Saarbrücker Gärtnerstraße ein Treffen für die FCS-Fans statt. Ab 19 Uhr wird unter anderem Präsident Paul Borgard den Anhängern Rede und Antwort stehen. cor
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