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Bekommt der FC Saarbrücken einen neuen Sportdirektor?

Beim FCS steht ein neuer Sportdirektor in Aussicht.

Beim FCS steht ein neuer Sportdirektor in Aussicht.

Es hatte sich in den letzten Tagen angedeutet, seit Freitag haben alle Seiten Gewissheit: Topstürmer Marcel Ziemer wird den 1. FC Saarbrücken verlassen. Drittligist Hansa Rostock gab Ziemers Verpflichtung bekannt, er ist der erste Neuzugang für die neue Saison. Der 28-Jährige unterschrieb beim Ostsee-Club einen Zweijahres-Vertrag. Untätig ist der FCS allerdings nicht. Innenverteidiger Alexander Hahn ist der zweite Neuzugang. Der 21-jährige Linksfuß unterzeichnete am Freitag einen von der Ligazugehörigkeit unabhängigen Vertrag bis 2016. Der 1,87 Meter große Hahn bestritt in der letzten Spielzeit für den SV Meppen 32 Einsätze in der Regionalliga Nord, erzielte dabei drei Treffer.

Das Fußballspielen gelernt hat er beim SV Werder Bremen. Sechs Mal stand der im russischen Omsk geborene Spieler zu dieser Zeit in Jugend- Auswahlteams des DFB. Keinen Platz im Aufgebot von FCS-Trainer Fuat Kilic haben künftig Vito Plut, Nils Fischer, Kim Falkenberg und Julien Humbert. „Wir wollen gerne mit Timo Ochs, André Mandt, Patrick Schmidt, Kevin Maek und auch Kevin Pezzoni weiterarbeiten“, erklärt Kilic: „Mit ihnen wurden bereits erste Gespräche geführt. Es gibt da positive Signale.“

Offen ist die Zukunft der ausgeliehenen Raffael Korte (Eintracht Braunschweig), Manuel Zeitz (SC Paderborn) und Florian Ballas (Hannover 96). „Wir müssen sehen, wie die entsprechenden Vereine mit den Spielern planen“, sagt Kilic, der gerne alle drei behalten möchte, aber weiß, dass die Spieler durchaus Möglichkeiten haben werden, höherklassig zu spielen. Auch noch nicht realisiert ist die Verpflichtung eines Sportmanagers. „Die Entscheidung über den Sportdirektor fällt nach dem 10. Mai“, hatte FCSPräsident Hartmut Ostermann vor vier Wochen angekündigt. Sieben Tage nach dem letzten Drittliga-Spiel gibt es weiterhin nur Spekulationen.

In Ostermanns Umfeld wurde zuletzt öfter von einer „großen Lösung“ gesprochen. Ein klangvoller und vor allem im Saarland unverbrauchter Name ist der von Jan Schindelmeiser. Der 1963 in Flensburg geborene Fußball-Manager arbeitete bei Eintracht Braunschweig, Tennis Borussia Berlin, dem FC Augsburg und der TSG Hoffenheim. An der Universität Göttingen absolvierte er ein Magisterstudium der Fächer Sport, Publizistik, Politik und Betriebswirtschaft – Abschlussnote 1,7.

Als Aktiver kann er auf fast 250 Oberliga- Spiele zurückblicken und hat die Trainer-A-Lizenz. In Hoffenheim gilt der heute 50-Jährige gemeinsam mit dem damaligen Trainer Ralf Rangnick als Baumeister des Erfolgs. 2009 wurde Schindelmeiser Geschäftsführer und Manager der Fußball-Spielbetriebs GmbH, schied aber dann nach nur einem Jahr auf eigenen Wunsch aus dem Amt. „Schindelmeiser ist eine sehr, sehr interessante Personalie“, ließ FCS-Chef Ostermann über seinen Sprecher Peter Müller mitteilen.

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