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Benefizkonzert zugunsten Erbringer Brandopfer findet morgen statt

Erbringen. „De Mann“ und Ingrid plus die Traditionsgastwirtschaft gehören für Isabelle Goldmann und Rita Reuter zu Erbringen wie das Hofbräuhaus zu München, der Michel zu Hamburg. Angerührt durch die verheerende Brandkatastrophe am Nachmittag des 7. November, der dem ehemaligen Wirten Erhard Ternig und seiner Nachfolgerin Ingrid Gorges Heimat und Existenz raubte, überlegte Chorleiterin Goldmann, wie sie den beiden helfen könne. Der erste Gedanke der Musikerin: ein Violinkonzert. „Doch dann kam ihr die Idee, mit dem Gesangverein Liederkranz Nalbach ein Benefizkonzert zu geben“, verrät die Vorsitzende des Chores, Rita Reuter. Schließlich seien die Sänger aus dem Kreis Saarlouis über Jahre in der urigen Dorfkneipe ein- und ausgegangen. „Zwölf Jahre lang habe ich den ehemaligen Chor Perle Erbringen geleitet“, erzählt Isabelle Goldmann, die auch das Nalbacher Ensemble leitet. In diesen Jahren sei eine intensive Freundschaft zwischen den Sängern aus dem Haustadter Tal und den Nalbachern entstanden. „Wir haben gemeinsam geprobt, gemeinsame Auftritte bestritten und haben viel gemeinsam unternommen“, erinnern sich die beiden Frauen nur zu gerne an die schöne Zeit, wie sie sagen. „Dadurch haben wir Erhard Ternig und später Ingrid Gorges kennen gelernt und lieb gewonnen“, erzählen sie. Unheimlich liebenswert, beschreiben sie „de Mann“, für die beiden ein Unikat. „Er gehört einfach zu Erbringen, und zu Erbringen gehört auch das Gasthaus Ternig.“

Daher wollen sie mit ihrem Benefizkonzert am morgigen Samstag, 1. Dezember, ab 17 Uhr, in der Erbringer Pfarrkirche ihr Scherflein zur Hilfe für die beiden Brandopfer beitragen. Durch die Unterstützung von Erbringens Ortsvorsteher Daniel Minas sei das Drumherum schnell geklärt worden. „Das große Repertoire des Chores macht es möglich, binnen weniger Wochen ein Programm auf die Beine zu stellen“, sagt Isabelle Goldmann, die dann auch zur Violine greifen wird. Für den Abend hat die Musikerin, der als erster Frau im Oktober 2008 im südwestdeutschen Raum der Titel Chordirektorin ADC verliehen wurde, eine Reise durch die Musikgeschichte geplant – mit Werken von Georg Friedrich Händel, Nino Rota und Klaus Ochs. Natürlich darf eine weltberühmte Melodie nicht fehlen – die Meditation des französischen Komponisten über ein Stück eines Musikdichters aus dem Barock: das „Ave Maria“ von Bach-Gounod. Begleitet werden die Sänger von Julian Berg an der Orgel.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


Zur Person

Isabelle Goldmann, 1967 in Belgien geboren, in Luxemburg aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung als Musikerin und Chorleiterin am Konservatorium für Musik in Luxemburg und an der Musikhochschule in Saarbrücken. Seit 1985 ist sie Chorleiterin und Dirigentin im Saarland.

Zurzeit leitet sie sieben Chöre: Liederkranz Nalbach, MGV Körprich, Kirchenchor Haustadt, Kirchenchor Reimsbach, MGV Almenrausch Haustadt, MGV Frohsinn Beckingen, Singgemeinschaft Warndtperle. Sie unterrichtet Violine und Klavier und gibt Solokonzerte als Violinistin. mst


Auf einen Blick

Das Programm: Miteinander, füreinander, Chor, Larghetto aus Xerxes (G. F. Händel), Violine, Isabelle Goldmann, Maria, Hilfe der Christenheit, Zeit ist ein Geschenk, beides Chor, Ave Maria (Bach-Gounod), Violine, Isabelle Goldmann, Die Welt erstrahlt in neuem Licht, Gehe den Weg der Liebe, Chor, Titelmusik Romeo und Juliet, Die Rose, Madonna, Irische Segenswünsche, Violine, Isabelle Goldmann, Orgelbegleitung: Julian Berg. mst
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