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Bereit fürs blau-schwarze Derby

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Wieder ein Spitzenspiel. Wieder ein Derby. Wieder Blau-schwarz gegen Blau-schwarz. An diesem Samstag um 14 Uhr muss Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken bei Eintracht Trier antreten. „Wieder so ein Spiel des Jahres – habe ich gehört“, scherzt FCS-Trainer Falko Götz : „Das ist wunderbar, da braucht man die Mannschaft fast gar nicht zu motivieren.“
 

Rubeck sieht FCS als Favorit

Das galt vor der 1:3-Niederlage bei Waldhof Mannheim vor zwei Wochen aber auch. „Ich finde es beschissen, wenn wir nur über die eine Niederlage reden“, sagt Götz ein wenig dünnhäutig und will nur nach vorne schauen: „Wir wollen unsere Spielphilosophie auch gegen stärkere Gegner durchbringen. Wir haben unsere Lehren gezogen aus dem Mannheim-Spiel.“ Die fasst Mittelfeldspieler Lukas Kiefer so zusammen: „Wir haben gegen Hoffenheim gesehen, was passiert, wenn wir uns an den Plan des Trainers halten. Wir haben trotz Rückstand weitergemacht. Das zeigt die Moral und die Qualität in der Mannschaft.“ Der FCS siegte gegen Hoffenheim mit 3:1.

Waren jüngst auf dem Waldhof die Rollen offen verteilt, sieht Triers saarländischer Trainer Peter Rubeck den FCS als klaren Favoriten: „Sie haben einen Etat, der sechs Mal höher ist als unserer. Dort gibt es nur Vollprofis. Die Voraussetzungen sind komplett anders. Wir spielen mit Herz und Leidenschaft. Das ist entscheidend.“

Rubeck muss nur auf den gesperrten Christoph Anton verzichten. Die Sorgenfalten beim Kollegen Götz sollten tiefer sein. Denn mit Marco Meyerhöfer fällt ein absoluter Leistungsträger aus. Beim Abwehrspieler hat sich Flüssigkeit im Kniegelenk gesammelt, es besteht der Verdacht auf eine Meniskusverletzung. Patrick Zoundi (Leiste) wird ebenso fehlen wie David Puclin (Unterfunktion der Schilddrüse), Mounir Chaftar oder Jens Meyer (beide noch Trainingsrückstand). „Trier ist zu früh“, sagt Chaftar, „ich hoffe, es reicht für das Saarlandpokalspiel gegen Bübingen am Mittwoch.“ Matthew Taylor ist nicht schmerzfrei, sollte aber als Joker zur Verfügung stehen. Dominik Rohracker hat seinen Pferdekuss aus dem Hoffenheim-Spiel hingegen auskuriert.
 

3000 FCS-Fans kommen mit

Die Lücke, die Meyerhöfers Ausfall reißt, ist nicht zu unterschätzen, auch wenn Götz sagt: „Alexandre Mendy hat auch schon da hinten gespielt. Aber er ist im Mittelfeld natürlich sehr wertvoll.“ Naheliegend wäre der Einsatz von Defensiv-Universalwaffe Daniel Döringer, doch Götz hat „noch drei oder vier andere Möglichkeiten im Kopf. Die werde ich aber nicht verraten, sonst könnte ich ja gleich die Aufstellung nach Trier schicken.“

Die Deutsche Bahn setzt um 10.58 Uhr einen Entlastungszug vom Saarbrücker Hauptbahnhof ein. Bis zu 3000 FCS-Fans werden im Moselstadion für die entsprechende Lokalkampf-Stimmung sorgen. „Das kann man als Spieler genießen, darf sich davon aber nicht ablenken lassen“, sagt Götz, dessen Marschroute für dieses blau-schwarze Aufeinandertreffen dann auch so einfach ist, dass man sie schon „Fußball-philosophisch“ nennen muss: „Gehe hin und gewinne.“
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