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Bergbaugegner gründen doch keine Partei


Nalbach. Die Bergbau-Betroffenen werden bei den Landtagswahlen im kommenden Jahr nicht als eigene Partei antreten. Das haben gestern die Delegierten der Landesversammlung beschlossen.


Im Vorfeld hatten die Bergbaugegner in den Ortsverbänden über eine eigene Partei abgestimmt. Dabei lehnte die Nalbacher Interessengemeinschaft zur Abwendung von Bergschäden (IGAB) eine Gründung ab. Mit rund 1000Mitgliedern stellte sie während der Landesversammlung in Nalbach-Piesbach rund ein Viertel der Delegierten.

Grund der Entscheidung: Die meisten Delegierten glaubten nicht, dass eine eigene Partei die Fünf-Prozent-Hürde knacken kann. Peter Lehnert (Foto), Sprecher des Landesverbandes der Bergbaubetroffenen: "Das Risiko ist zu hoch, dass wir zum Steigbügelhalter von Rot-Rot werden." Lehnert schätzte vor der Sitzung die möglichen Wählerstimmen einer IGAB-Partei auf bis zu 30000 im Saarland. Ziel bleibe es auch weiterhin, gegen den Steinkohlebergbau zu kämpfen. Zuletzt genehmigte die CDU-geführte Landesregierung den Abbau unter Saarwellingen-Reisbach.

SPD und Linkspartei sind für den Bergbau, Grüne und FDP lehnen ihn ab. Die CDU befürwortet ein gesteuertes Ende, die Bergbaugegner ein sofortiges. szn/hgn/aw



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