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Bestens vorbereitet in die neue Erkältungszeit

Erkältung oder Grippe – wo liegt der Unterschied?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Grippe und Erkältung häufig synonym verwendet. Fälschlicherweise, denn gegenüber der Erkältung ist die „echte Grippe“ eine ernstzunehmende, schwere Erkrankung. In der Regel beginnt die Grippe plötzlich und geht mit starken Beschwerden einher. Ein Frösteln, starkes Krankheitsgefühl sowie hohes Fieber sind typische Symptome. Auslöser einer Grippe sind die sogenannten Influenza-Viren, die in einem steten Wandel sind – das bedeutet, die Erreger verändern sich ständig, was eine Grippe-Impfung schwierig macht.

Dem gegenüber steht die normale Erkältung: Für diese kommen etwa 200 verschiedene Virenarten infrage, am häufigsten sind es Corona- oder Rhino-Viren. Eine Erkältung beginnt meist schleichend mit Symptomen wie einem Kratzen im Hals und Schnupfen. Im weiteren Verlauf fühlen sich Betroffene oft müde und abgeschlagen, leichtes Fieber sowie Husten können hinzukommen. Darüber hinaus sind Kopf-, Hals und Gliederschmerzen bei einer Erkältung möglich.

Seien Sie der Erkältungszeit einen Schritt voraus

Um einer Erkältung vorzubeugen, ist in der Erkältungszeit vor allem ein starkes Immunsystem gefragt. Ergreifen Sie Maßnahmen, um gestärkt in die Erkältungszeit zu starten: Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte: Achten Sie dabei auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Es empfiehlt sich ein bunter frischer Speiseplan mit viel Obst und Gemüse. Trinken Sie ausreichend: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt etwa 1,5 Liter pro Tag als Richtlinie. Bewegen Sie sich: Trotz der kühler werdenden Tage sollten Sie Sport und Bewegung an der frischen Luft nicht vernachlässigen. Um Unterkühlungen zu vermeiden, tragen Sie witterungsangemessene Kleidung. Meiden Sie Alkohol und Nikotin: Die Genussmittel zählen ebenso wie Stress zu den Einflüssen, welche die Abwehrkräfte des Körpers herabsetzen. Regelmäßig lüften: Selbst im Winter sollten Sie mehrmals am Tag für ein paar Minuten die Fenster öffnen. Die frische Luft tut den Schleimhäuten gut, denn in beheizten Räumen trocknen diese schneller aus – Erkältungsviren können leichter eindringen. Gründliches Händewaschen: Da Viren einige Zeit auf der Haut sowie auf Gegenständen überleben können, ist ausreichend Hygiene gefragt. Besonders in der Erkältungszeit sollten Sie Ihre Hände gründlich waschen. Zwar sind die Erkältungstipps noch kein Garant dafür, nicht zu erkranken, doch sie können zumindest das Infektionsrisiko verringern. Auf eine Grippe haben die Erkältungstipps allerdings wenig Einfluss. Daher empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine jährliche Grippeimpfung. Diese sollte vorrangig in den Monaten Oktober oder November durchgeführt werden, um so bestens geschützt in die Grippesaison zu starten.
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