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Betrüger wollten Mann aus Merzig abzocken

Rechtzeitiges Misstrauen bewahrte einen Mann aus Merzig vor dem Verlust eines größeren Geldbetrages. Das teilte die Polizei gestern mit. Die Fahnder warnen vor Betrügern im Internet.

Merzig. Der Merziger hatte sein Auto auf einer Internetplattform zum Verkauf angeboten. Daraufhin erhielt er die E-Mail eines angeblich in Irland ansässigen Mannes. Dieser bekundete Interesse am Erwerb des Fahrzeuges und bot an, den Kaufpreis mittels Scheck begleichen zu wollen. Den Scheck werde er auf einen weitaus höheren Betrag als den Kaufpreis ausstellen. Den Differenzbetrag solle der Verkäufer vorab per Blitztransfer an eine Adresse in New Mexico überweisen.

Nach Erhalt des Scheckes per Post mit einer Versandadresse aus den Vereinigten Staaten tätigte der Empfänger die geforderte Überweisung nicht gleich, sondern legte den Scheck bei seiner Hausbank vor. Er wartete dann einige Tage ab, bis er von seiner Bank den Bescheid erhielt, dass es sich um einen "faulen", weil ungedeckten Scheck handelt. Der Merziger erstattete daraufhin bei der Polizei eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges.

Weltweite Verflechtung

Die Ermittlungen zu den Daten der vom vermeintlichen Käufer versandten E-Mails führen zu einer Adresse an der Westküste des nordamerikanischen Kontinents. Weitere Verbindungen zeigen Richtung Afrika. Kriminalhauptkommissar Josef Reichert von der Polizei in Merzig weist auf die weltweite Verflechtung von Internetbetrügern hin. "Leider kam es auch schon vor, dass Webnutzern ihre Gutgläubigkeit zum Verhängnis wurde", weiß der erfahrene Polizist Reichert weiter.

Bei der Polizei sind Fälle bekannt, bei denen Betrüger richtig Kasse machten, nachdem Personen auf die beschriebene oder auf ähnliche Maschen hereingefallen waren. Die Polizei rät deshalb zur Vorsicht bei Internetgeschäften mit unbekannten Personen aus dem Ausland. Auf Vorfinanzierungen mit Blitztransfers von Bargeld sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. red

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