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Betrunkene und Schlägereien hielten Helfer an Fastnacht in Atem

Nachrichten aus der Region Saarlouis.

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Kreis Saarlouis. Die Hochzeit der fünften Jahreszeit bedeutet nicht nur für die Faasendboozen Großkampftage. Während die Narren ausgelassen feiern und dabei auch gerne mal über die Stränge schlagen, haben die Einsatzkräfte des DRK und der Polizei alle Hände voll zu tun. Dabei spielte immer wieder der Alkoholmissbrauch von Jugendlichen eine Rolle. Fünf Patienten im Alter zwischen 14 und 17 Jahren mussten zwischen Fetten Donnerstag und Rosenmontag im Marienhaus-Klinikum Saarlouis behandelt werden. Aber auch einige Erwachsene zeigten sich unvernünftig, die Polizei stoppte ihre Trunkenheitsfahrten.

Führerscheine einbehalten

So darf sich zum Beispiel ein 22-Jähriger aus Saarlouis jetzt Monate chauffieren lassen, nachdem er am Freitagabend mit 2,09 Promille auf dem Weg nach Saarwellingen erwischt wurde. Unglaubliche 2,49 Promille hatte eine Frau im Blut, die vergangene Woche bei Körprich einen Unfall verursachte und sich danach aus dem Staub machen wollte.

Verstärkt führte die Polizei während der Fastnachtstage Fahrzeugkontrollen durch, dabei musste eine Vielzahl von Alkoholtests durchgeführt werden. Vier Fahrer haben derart übertrieben, dass ihnen der Führerschein entzogen wurde.

Neben einer verstärkten Polizeipräsenz vor Ort waren laut DRK-Kreisverband rund 200 Helfer in den Karnevalshochburgen Dillingen, Saarwellingen, Gresaubach, Limbach, Schmelz, Schwalbach und Roden im Einsatz. Alleine 40 DRK-Helfer und zwei Notärzte waren am Fetten Donnerstag in Saarwellingen unterwegs. Um 22 Patienten mussten sie sich intensiv kümmern.

Viel zu tun in der Notaufnahme

Vier Fastnachter kamen ins Krankenhaus, entweder weil sie während einer Schlägerei schlimmer verletzt wurden, oder weil ihnen der Alkohol übel mitgespielt hatte. Peter Land, Pflegedienstleiter der Notaufnahme am Marienhaus-Klinikum Saarlouis, sprach von einem „strammen Dienst“.

Die erste randalierende Person am Donnerstagabend in Saarwellingen beschäftigte die Polizei bereits gegen 20 Uhr. Auffällig sei allerdings das Treiben beim Nachtumzug am Freitag in Gresaubach gewesen, was alkoholisierte Jugendliche und junge Heranwachsende betraf, wie die Lebacher Polizei auf Anfrage mitteilte. Mehrere Schlägereien und ein Messerangriff waren die Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums. Nach den Fastnachtsumzügen am Montag und Dienstag gab es ebenfalls mehrere Vorfälle. In Lebach kam es auf einer öffentlichen Toilette zu einem sexuellen Übergriff. Am späten Abend landete ein 17-Jähriger wegen einer Alkoholvergiftung auf der Intensivstation des Dillinger Krankenhauses. Die Dillinger Polizei meldete unter anderem, dass es nach dem Umzug in Dillingen eine Schlägerei unter alkoholisierten und aggressiven Jugendlichen gab. Tatort: eine Bushaltestelle in Diefflen. hth
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