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Bewachte Besinnlichkeit wegen Terrorgefahr: Weihnachtsmärkte in Lothringen und Luxemburg

Liebevoll geschmücktes Weihnachtsidyll: Colmar hat sich rausgeputzt. In der drittgrößten elsässischen Stadt gibt es noch viele gut erhaltene Bürgerhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance, die der Altstadt über die Jahrhunderte ihren Charakter gegeben haben.

Liebevoll geschmücktes Weihnachtsidyll: Colmar hat sich rausgeputzt. In der drittgrößten elsässischen Stadt gibt es noch viele gut erhaltene Bürgerhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance, die der Altstadt über die Jahrhunderte ihren Charakter gegeben haben.

Als einer der ersten großen Weihnachtsmärkte hat am vorigen Wochenende Metz seine Pforten geöffnet. Wie schon 2015 wird es auch in diesem Jahr wieder einen Eisskulpturen-Park auf dem Platz der Republik geben. Die so genannte „féerie de glaces“ steht diesmal unter dem Motto „Zauberhafte Märchen“. 30 Künstler aus zwölf Ländern arbeiten fünf Wochen lang vor den Augen der Besucher an ihren Kunstwerken. Außerdem soll es neben zahlreichen Ständen ein Kinderkarussell und eine Riesen-Weihnachtspyramide geben. Aufgrund der Terrorgefahr sind die ganze Zeit über zahlreiche Sicherheitskräfte vor Ort. Zudem darf insbesondere in der Innenstadt nicht überall geparkt werden, der Verkehr soll teils umgeleitet werden.

 

Weihnachtsdorf wartet

Ein „echtes Weihnachtsdorf“, das einige Tage später öffnet, verspricht die Stadt Luxemburg. An den zahlreichen Ständen soll es unter anderem „Glühwäin“ geben sowie zahlreiche luxemburgische Spezialitäten wie „Mettwurscht“ und „Gromperekichelcher“. Die Polizei teilt mit, sie sei zwar „dauerhaft präsent“, spezielle Sicherheitsvorkehrungen werde es aber nicht geben.

 

Am Freitag, 25. November, öffnen Straßburg, Colmar und Nancy ihre Weihnachtsmärkte . Seit Jahren präsentiert sich vor allem Straßburg als „Weihnachts-Hauptstadt“ und verweist auf eine über 400 Jahre alte Weihnachtsmarkt-Tradition. In diesem Jahr gibt es 300 Buden, die sich allerdings erstmals auf die „Große Insel“ (Grande Île) beschränken. Ähnlich wie schon im Vorjahr wird es verschärfte Sicherheitsvorkehrungen geben. Wie lokale Medien berichten, wird es wieder Kontrollen am Eingang zur Insel geben. Parken in der Innenstadt ist verboten. Insgesamt sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

 

Schlemmerdorf in Nancy

In Nancy werden alleine im „Großen Dorf des Heiligen Sankt Nikolaus“ auf dem Place Charles III mehr als 60 Stände versprochen. Außerdem soll es am Wochenende des 3./4. und 17./18. Dezember auf dem Place Maguinot ein „Bauerndorf“ mit landwirtschaftlichen Spezialitäten aus Lothringen geben. Auf dem Place Vaudémont gibt es ein „Schlemmerdorf“ und auf dem Place des Bourgets einen Handwerkermarkt (ab 2. Dezember). Laut der zuständigen Präfektur müssen sich die Besucher auf Parkverbote und Umleitungen einstellen sowie auf Personen- und Fahrzeugkontrollen. Verschärfte Regelungen und zusätzliche Kontrollen gelten auch am Wochenende des 3./4. Dezember.

 

Auch im weiter entfernten Colmar gibt es wieder einen Weihnachtsmarkt. Genau genommen sind es sogar fünf. Neben mehreren traditionellen Weihnachtsmärkten gibt es auch einen speziell für Kinder und einen für Kunst. Alle Märkte befinden sich in der malerischen Altstadt von Colmar. Die weite Fahrt lohnt sich: Im Vergleich zu Straßburg ist das Weihnachtstreiben ursprünglicher und weniger touristisch.

noel.strasbourg.eu/de/

noel-colmar.com/de/

 

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Auf einen Blick Die Öffnungszeiten der bekanntesten Weihnachtsmärkte sind wie folgt: Metz: Samstag, 19. November, bis Sonntag, 28. Dezember, 10 bis 20 Uhr Luxemburg: seit gestern bis Freitag, 24. Dezember, 11 bis 21 Uhr Straßburg: Freitag, 25. November, bis Freitag, 24. Dezember, 11 bis 18 Uhr Nancy: Freitag, 25. November, bis Samstag, 31. Dezember, jeweils von 11 bis 21 Uhr Colmar: Freitag, 25. November, bis Freitag, 30. Dezember, jeweils von 10 bis 19 Uhr, am Wochenende bis 20 Uhr Weitere Weihnachtsmärkte : Meisenthal (noch bis 29. Dezember), Petite-Roselle (26./27. November), Saint-Quirin (26. November bis 15. Januar), Sierck-Les-Bains (26. November bis 18. Dezember), Thionville (26. November bis 31. Dezember), Saargemünd (1. bis 24. Dezember), Phalsbourg (10., 11., 17. und 18. Dezember), Amnéville (16. bis 18. Dezember). Hinweis: Die Öffnungszeiten können an manchen Tagen variieren. red

 
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