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Bianca Kappler gibt nicht auf

Bremerhaven. Bianca Kappler (30) hat viel Zeit zum Nachdenken. Die Weitspringerin des LC asics Rehlingen liegt im Klinikum Bremerhaven in ihrem Krankenbett. Dort ist sie seit ihrer Achillessehnen-Operation. Ablenkung gibt es kaum – bis auf ein paar Besuche von Lebensgefährte Klaus Ambrosch und Töchterchen Jolina. Die verletzte Athletin: "Die Operation ist gut verlaufen." Die Schmerzen, die die gerissene Sehne und das damit verbundene Aus für Olympia in Peking (:: Kappler weint ums Olympia-Ticket) in ihrer Seele hinterlassen haben, sind riesig. Bianca Kappler: "Ich kann viel ab, bis man mich kaputt kriegt. Aber das hier ist der absolute Tiefpunkt in meinem Leben. Wenn ich meinen Terminkalender aufschlage und sehe, was ich in den nächsten Wochen alles durchstreichen muss, fange ich gleich an loszuheulen."

Und wie geht es jetzt weiter? Sie sagt: "Tief in mir habe ich das Gefühl, dass ich noch ein paar Jahre richtig weit springen kann." Deswegen beschäftigt sie sich schon mit der anstehenden Rehabilitation. "Ich brauche einen klaren Fahrplan. Das Ding muss einfach heilen, und das dauert." Das akzeptiert sie – notgedrungen. Und in dem Bewusstsein, dass sie von allen Seiten Zuspruch bekommt: "Was ich aus allem rauslese und raushöre, ist: 'Wenn das jemand schafft, dann du'. Dann muss da ja was dran sein."

 

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