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Bienentod: Unbekannter Tierquäler hebelt Bienenkasten aus und wirft ihn in die Mittelbach



Unbekannte haben sich an einem Schaukasten in Lockweiler vergriffen – und das nicht zum ersten Mal.

Unbekannte haben sich an einem Schaukasten in Lockweiler vergriffen – und das nicht zum ersten Mal.

Tagelang hat ein passionierter Imker aus Lockweiler-Krettnich (Name der Redaktion bekannt) seine Bienen gesucht, die in einem Schaukasten am Radweg in der Nähe des Brunnens ihre Heimat gefunden hatten – zwei Waben mit einer Königin, die nach seinen Worten am siebten Tag in Eilage war.

Per Zufall entdeckte eine Anwohnerin den Schaukasten in der Mittelbach. Für die Tiere kam jede Hilfe zu spät – sie waren ertrunken. Brachiale Gewalt, so mutmaßt der Bienenvater, der diesem Hobby seit über 40 Jahren frönt, müssen die bislang Unbekannten an den Tag gelegt haben. „Der Bienenstock wurde mit dem Stahlrohrständer aus dem Boden gehebelt und etwa 700 Meter in Richtung Krettnich geschleppt“, erzählt der Mann. „Dann haben sie ihn in die Mittelbach geworfen – ein unschöner Tod für Bienen “, wie er klagt. Als Tatzeit nennt er zwischen Freitag, 29. Mai, und Sonntag, 31. Mai.

Diese Attacke war laut Imker nicht die erste dieser Art auf den Schaukasten, der seit fast 20 Jahren Wanderern, Schützlingen von Kindergärten und Schülern einen Einblick in das Leben der Bienen gab. „Am 12. Juli 2013 haben sich wohl kranke Menschen an dem Schaukasten gestört“, sagt der Mann aus Lockweiler-Krettnich. „Türen wurden abgerissen, die Glastür aufgebrochen, und den Bienen wurden, wohl mit einem Feuerzeug, die Flügel verbrannt. Am folgenden Morgen kletterten die Tiere ohne Flügel im Schaukasten und auf dem Boden. Nach und nach gingen sie elend zugrunde.“ Für ihn sind beide Taten nicht nur Sachbeschädigung, sondern eine „perverse Art von Tierquälerei “. Er schließt auch nicht aus, dass in beiden Fällen die bislang Unbekannten Bezug zu Bienen hatten.

Hinweise an die Polizei Wadern, Tel. (0 68 71) 9 00 10.
 
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