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Big-Bobby-Car Saar-Lor-Lux-Cup: Mit bis zu 74 km/h den Berg runter

Bobbycar-Rennen in Rohrbach

Bobbycar-Rennen in Rohrbach

Marcel Paul ist Weltmeister in der Profiklasse im Bobby-Car-Fahren. Das war eines der Resultate des diesjährigen Big-Bobby-Car Saar-Lor-Lux-Cup und dem WM-Finale, die beide am Wochenende in Rohrbach stattfanden. Sieger in der Amateurklasse ab 16 Jahren wurde Dominik Rivola. In der Jugendklasse wurde Ronja Schwarz Weltmeister . Insgesamt sechs Klassen wurden in Rohrbach gewertet. Mit rund 100 Teilnehmern lag das Rennen auch in diesem Jahr wieder auf dem Teilnehmerniveau aus dem Vorjahr. Alleine in der Gruppe der Kinder von drei bis sechs Jahren verzeichneten der Veranstalter, die Stadtmarketing St. Ingbert GmbH, 24 Fahrer.

„Wir haben dieses Mal auf das Mannschaftsrennen und die Nachtveranstaltungen verzichtet. Deshalb ging alles weitaus schneller, als wir dachten. Wir waren zügiger fertig“, zog Tim Hönig am Sonntagabend Bilanz. Der ehemalige Vorsitzende des Vereins der Selbständigen Rohrbach war als Berater mit in die Organisation eingebunden und moderierte die Rennen . Erfreut zeigte sich Hönig insbesondere über die zahlreichen Besucher am Sonntag, die die Rennstrecke säumten. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug dieses Mal 74 Stundenkilometer. Bis auf die üblichen Blessuren habe das Rote Kreuz nichts zu tun gehabt, erklärte Hönig weiter. So mancher Zuschauer, insbesondere im Zielbereich zwischen Kirchhof- und Jugendheimstraße, sah das anders.

„Die spektakulärsten Stürze gibt es da vorne, Karl“, rief am Samstagnachmittag ein Mann bereits beim Training seinem Bekannten, der gerade eben erst angekommen war, zu. Und da war durchaus was dran. Wenn man die Fahrer beobachtete, konnte es einem schnell schwindlig werden. Sie rauschten nur so vorbei. „Ich stelle mir ständig vor, was passiert, wenn die während des Runterrasens hier im Berg das Gleichgewicht verlieren und umkippen“, machte sich Bernd Tinnes seine Gedanken. Im Ziel gab es an beiden Rändern eine Absicherung mit in Plastikplanen gewickelten Strohballen. Geradeaus befand sich nur Flatterband. Der Zugang aus Richtung Oberer Kaiserstraße war gesperrt.

Bei so manchem Bobby-Car riss beim Einbremsen ins Ziel ein Rad ab, als die Fahrer versuchten, ihn zum Stehen zu bringen. Funkenflug an den Schuhen, die ohnehin verstärkt waren, stellte ebenfalls keine Seltenheit dar. Zwar fuhren die Teilnehmer in Motorradkombi-Anzügen. Doch so manchen Schuh kostete es dann dennoch. Unten angekommen, zogen sie meistens die Helme aus und lachten sich gegenseitig an. So mancher ließ dennoch die Sanitäter mal nach dem Fuß schauen. In der Amateurklasse dürfen die Cars nur 30 Kilogramm wiegen. Das zeigte sich auch am Samstag, als die Rennwagen gewogen und die Ausmaße an Hand einer Schablone geprüft wurden.

In Rohrbach zeigten in den Rennpausen die Drift Trikers Saar, welcher neue Trend auf dem Weg von den USA nach Deutschland festzustellen ist. Die neue Sportart kann man als eine spezielle Art des Dreiradfahrens bezeichnen.
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