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„Big Trouble im Nauwieser Viertel“

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Saarbrücken. Was da abgeht, muss Landeier aus Bliesmengen- Bolchen einfach verunsichern – wie es wohl jeden und jede mehr oder weniger verunsichert, der oder die nicht daheim ist in „des Saarlands wichtigstem Stadtviertel“.

Das ist das Nauwieser Viertel zumindest für Joachim Puma Schmitt. Er hat zusammen mit Bernd Rausch ein Büchlein mit vier Geschichten aus diesem Viertel vorgelegt. Streifzüge durchs Saarbrücker Chinesenviertel mit „den Tollen und den Vollen“, wie die Autoren sagen. Einen „Schlüsselroman“ nennt der ehemalige Nauwieser-Viertel- Stadtteilautor Hans Gerhard das 128 Seiten dicke, im handlichen DIN-A6-Format gedruckte Büchlein. Einen Roman eben, in dem die Figuren verschlüsselt sind – manche fast bis zur Unkenntlichkeit. Mal abgesehen von der Oberbürgermeisterin, die die Autoren bei einer Straßenschlacht im Viertel wie einst Jo Leinen bei einer Demonstration auf einen Container steigen und revolutionäre Reden halten lassen. „Das ist die Höll“, entfährt es zwei Frauen vom Land, aus Bliesmengen- Bolchen eben, die die Viertel-Poeten durch ihre Geschichte irren lassen. Die Viertel- Olympiade, die Voyeuer-Cup- Nostalgie, die vielen Kneipen mit ihren vielen Gestalten – das überfordert die Damen gewaltig. „Wir behandeln einige Arten von euren Ekstasen. Dazu Räusche und Gebräuche im Jetzt, im Morgen und auch von früher“, erklärt Puma Schmitt den Viertel- Bewohnern das, was er und Bernd Rausch da zusammengeschrieben haben. Denn: „Nauwies verpflichtet!“

Dazu gehört auch der Versuch, den Begriff „Chinesenviertel“ zu erklären. Chinesenviertel? Die Landeier sind entsetzt: „In China essen sie Hunde.“

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