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Bilanz: Verkehrskontrollen der Polizei

Kaiserslautern. Mit Nissenleuchten und dem Schild „Polizeikontrolle“ hat die Polizei am späten Donnerstagnachmittag (25.11.2010) auf eine Kontrollstelle in der Mannheimer Straße stadtauswärts aufmerksam gemacht. Hier wurden mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und mit Hilfe eines sogenannten Geschwindigkeitstrichters die passierenden Verkehrsteilnehmer unter die Lupe genommen.

Bei 164 kontrollierten Fahrzeugen hatten die Beamten relativ wenig zu beanstanden. Kopfschütteln hat allerdings das Verhalten eines Autofahrers hervor gerufen, mit dem es die Polizisten kurz nach halb 6 zu tun hatten. Aus bislang unerfindlichen Gründen hätte der Mann beinah zwei der eingesetzten Polizeibeamten überfahren. Die beiden standen in Höhe der Panzerkaserne auf der Fahrbahn – nicht zu übersehen in ihren neongelben reflektierenden Regenjacken - und gaben dem heran nahenden Pkw mit rot leuchtender Anhaltekelle Signal zum Stoppen. Trotzdem brauste der Wagen ungebremst durch die Kontrollstelle, so dass die Beamten zur Seite springen mussten, um nicht von dem Auto erfasst zu werden.

Die Polizisten konnten beobachten, wie der Wagen nach der Kontrollstelle kurz abgebremst wurde, dann aber in Richtung Hochspeyer weiter fuhr. Zwei weitere Beamte nahmen daraufhin die Verfolgung des Fahrzeugs auf und konnten es kurz vor der Abfahrt Hochspeyer einholen. Trotz Blaulicht, Lichthupe und Signalhorn des Streifenwagens reagierte der flüchtende Fahrer zunächst nicht, erst nach einem weiteren Kilometer verlangsamte er allmählich seine Geschwindigkeit und hielt schließlich an. Am Steuer des Pkw saß ein 80-jähriger Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis. Auf ihn kommt nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige zu.

Bei weiteren Polizeikontrollen wurde im Bereich „Talmorgen“ gegen Abend ein betrunkener Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Weil der 49-jährige Mann aus dem Kreisgebiet eine „Alkoholfahne“ hatte, wurde ihm ein Schnelltest angeboten – Ergebnis: 1,17 Promille. Daraufhin musste er auch eine Blutprobe über sich ergehen lassen und seinen Führerschein abgeben. Eine Strafanzeige folgt. Bei der Überprüfung der Personalien des 49-Jährigen stellte sich heraus, dass er offenbar nichts dazu gelernt hat. Derselbe Mann war erst am vergangenen Montagnachmittag bei einer Polizeikontrolle mit einem Alkoholpegel von 0,49 Promille aufgefallen. An diesem Tag hatte er sich allerdings noch einsichtig gezeigt und das Auto bis zur Ausnüchterung stehen gelassen.

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