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Bilder von „maroder Saar-Uni“

Saarbrücken. Der vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) der Universität des Saarlandes ausgeschriebene Fotowettbewerb „Marode Hochschule“ ist abgeschlossen. Unter den zahlreichen Einsendungen kürte die Jury ein Bild von Maria Glasmann. Das teilte der Asta mit. „Die eingesandten Fotos zeigen in eindrucksvoller Weise, dass die Universität einerseits Prestigebauten errichtet, andererseits ältere Gebäude verwahrlosen und vergammeln lässt“ so Melanie Manusch, Asta-Referentin für Campusgestaltung.

Bei dem Fotowettbewerb waren insbesondere die Gebäude der Mathematik und der Erziehungswissenschaften abgebildet worden, aber auch andere verwahrloste Stellen an den Standorten Saarbrücken und Homburg. „Dass Vertreter der Landesregierung immer wieder die positiven Effekte von Studiengebühren rühmen, weil seit der Einführung der Studiengebühren an vielen Stellen des Campus gebaut wird, entlarven diese Fotos als Posse“, sagte Daniel Koster, Asta-Referent für Studienfinanzierung.

In einer Pressemitteilung ließ Universitätspräsident Volker Linneweber dagegen verlauten: „Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Erhebung von Studiengebühren und dem Zustand der Gebäude auf dem Campus.“ Nach den Richtlinien zur Verwendung von Studiengebühren dürften diese an der Saar-Uni weder für den Bau neuer Gebäude, noch für die Sanierung vorhandener Bauten verwendet werden, sondern nur für die unmittelbar lehr- und lernförderliche Gestaltung von Räumen. „Sicherlich sind noch etliche Ecken sanierungsbedürftig“, räumte Linneweber ein, diese Probleme seien aber nicht innerhalb von kurzer Zeit zu beheben. „Wir hoffen, dass auch in Zukunft Land und Bund zusätzliche Gelder für die Sanierung zur Verfügung stellen.“ red  
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