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Bildungsminister sieht keinen Lehrermangel

Saarbrücken. Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) hat den Vorwurf einer mangelnden  an saarländischen Gymnasien (wir berichteten) zurückgewiesen. „Trotz der auf zwei Jahre befristeten Absenkung der Eingangsbesoldung konnte die Unterrichtsversorgung an den saarländischen Gymnasien zu 100 Prozent gewährleistet werden. Alle zum 1. August 2011 frei gewordenen Planstellen sind wiederbesetzt worden“, erklärte Kessler am Freitag gegenüber unserer Zeitung. „Die Gymnasien besitzen die Aufgabe, ihr Stundenbudget derart einzusetzen, dass die Unterrichtsversorgung sichergestellt ist und kurzfristiger Vertretungsbedarf aufgefangen wird. Die Schulleitungen gehen in der Regel mit dieser Aufgabe auf verantwortungsvolle, professionelle und effektive Weise um. Deshalb kann ich die Motivation einzelner Gymnasialschulleiter nicht nachvollziehen, die Personalisierung an den Gymnasien schlecht zu reden und damit die Eltern vor Ort zu verunsichern. Zumal die Stundenbudgets der einzelnen Schulen mit allen Gymnasialschulleitungen einvernehmlich festgelegt wurden“, erklärte Kessler.

Zwar räume er ein, „dass eine größere Zahl an krankheits- und schwangerschaftsbedingten längerfristigen Lehrerausfällen die Kapazitäten der mobilen Lehrerreserve an deren Grenzen führen kann“. Um Unterrichtsausfall zu vermeiden, könne es deshalb in Einzelfällen dazu kommen, dass auch Personen mit nur erstem Staatsexamen als Teilzeitkräfte für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden. Kessler: „Ich habe jüngst meine Zusage gegeben, das System der mobilen Lehrerreserve aufzustocken und neu zu justieren. So werde ich – wie mehrmals angekündigt – zum Schuljahr 2012/2013 die mobile Lehrerreserve mit 50 zusätzlichen Planstellen ausstatten.“ In den beiden folgenden Schuljahren sollen noch einmal jeweils 20 Planstellen hinzukommen. red
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