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Biosphäre als Urlaubsparadies

Der Marienhof in Einöd, früher unter dem Namen Eis-Pick-Hof bekannt, ist heute eine Schule für Heilpflanzen- und Naturheilkunde und damit das 43. Mitglied in der Riege der Partnerbetriebe des Biosphärenzweckverbandes. Fotos (5): SZ/Maack

Der Marienhof in Einöd, früher unter dem Namen Eis-Pick-Hof bekannt, ist heute eine Schule für Heilpflanzen- und Naturheilkunde und damit das 43. Mitglied in der Riege der Partnerbetriebe des Biosphärenzweckverbandes. Fotos (5): SZ/Maack

Es war bisher der wärmste Tag des Jahres, die Kräuter und Heilpflanzen rund um den Marienhof in Einöd dufteten – und die Besitzerin, Gabriele Geiger, hatte aus zwei Gründen eingeladen: Sie gehört mit ihrer Heilpflanzenschule und Naturheilpraxis seit kurzer Zeit zu den Partnern des Biosphärenreservates - und sie stellte ihr schönes, mitten im Grünen gelegenes Anwesen zur Verfügung, damit dort die neue Übersichtskarte des Biosphärenzweckverbandes mit Freizeitangeboten aus dem Biosphärenreservat vorgestellt werden konnte.

 

Auf dieser Karte finden sich ausgewählte Vorschläge zu regionalen Produkten und gastronomischen Angeboten, zu Unterkünften, Naturerlebniswanderungen und Bildung für nachhaltige Entwicklung aller Partner des Biosphärenreservates Bliesgau.

 

Zum Beispiel kann man auf einer kulinarischen Wanderung oder auf einer geführten E-Velo-Tour Wohlbekanntes einmal von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Bei einem Besuch eines Bauernhofladens, einer der Genussmanufakturen oder beim Biosphärenimker, lässt sich „erschmecken“, was der Bliesgau zu bieten hat. Für alle Altersklassen bieten sich die Erlebnisangebote der Bildungspartner an. Vom Floßbau über den Ausflug mit einer Wildnispädagogin bis hin zum Heilkräuterworkshop ist für jeden etwas dabei.

 

Was alle Partner der Biosphäre verbindet: Sie setzen sich aktiv für ihre Heimat ein, indem sie regional und umweltverträglich erzeugte Produkte anbieten. Landrat Theophil Gallo , Verbandsvorsteher des Biosphärenzweckverbandes, der bei der Vorstellung ebenfalls dabei war, wünscht sich, dass „wir auch mit Betrieben aus anderen Sparten, die der Biosphäre zugeneigt sind, stärker kooperieren. Ich denke dabei an Industrie und Handwerk.“ Außerdem, so Gallo, würden die Gäste immer anspruchsvoller bei ihren Urlaubswünschen, „dem müssen wir Rechnung tragen mit qualifizierten Angeboten und einem guten Niveau.“ Für Gabriele Geiger kein Problem: Ihre Heilpflanzenschule ist ein Schmuckstück inmitten in der Natur – und ihr Kräuterquark mit Blütendekor ein wahres Gedicht.

 

Zum Thema:

 

Auf einen Blick Die Übersichtskarte gibt es in der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau, Paradeplatz 4, Blieskastel, Tel. : (0 68 42) 96 00 90, E-Mail: info@biosphaere-bliesgau.eu, an den Infostellen des Biosphärenreservates („Haus des Bürgers“, Luitpoldplatz 5), im Römermuseum Schwarzenacker sowie im Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. maa
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