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Biosphärenfest findet am Sonntag in St. Ingbert statt

Biosphärenfest 2009

Biosphärenfest 2009

Homburg/St.Ingbert. Vor einem Jahr fand das Biosphärenfest in Einöd statt – und hatte einen gravierenden Nachteil: Es regnete in Strömen. Diesmal werden die St. Ingberter als Ausrichter wohl mehr Glück haben, denn das Wochenende soll laut Wettervorhersage warm und halbwegs trocken werden.

Die Stadt St. Ingbert und der Biosphärenzweckverband Bliesgau als Veranstalter rechnen mit 15 000 Gästen. Start ist um zehn Uhr mit einem Gottesdienst auf der großen Bühne hinter dem St. Ingberter Stadtbad, der von der Pfarrei St. Josef, dem Kirchenchor und der Bergkapelle gestaltet wird. Die offizielle Eröffnung nimmt gegen elf Uhr Umweltministerin Simone Peter zusammen mit St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung und Herbert Keßler, dem Vorsitzenden des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau, vor. Im Anschluss daran können die Besucher die Gustav-Clauss-Anlage erobern.

Mit dabei unter den rund 80 Ausstellern sind auch einige Vertreter aus Homburg und Umgebung, zum Beispiel die Öl- und Senfmühle vom Berghof Einöd, einem kleinen Familienbetrieb, der Hans Pick gehört. Die Ölmühle auf dem Berghof in Einöd liegt am Rande des Biosphärenreservates und hat sich auf die Verarbeitung und Vermarktung von hochwertigen Speiseölen und Senf spezialisiert, darunter Leindotter-, Mariendistel-, Mohn-, Raps- und Hanföl. Der Nabu Altstadt betreibt ebenso einen Stand wie die Stadt Homburg, von der große Teile zum Biosphärengebiet gehören.



Die Protestantische Kindertagesstätte Schwarzenacker wartet mit einem außergewöhnlichen Beitrag auf: „Wir stellen unser selbst gemachtes Buch vor“, erklärte die Leiterin, Ruthild Lintz, gegenüber unserer Zeitung. Neben ihr werden auch die beiden Erzieherinnen Nadja Wild und Sandra Kunze am Sonntag das Buch „Der Steinkönig sucht Freunde“ vorstellen – ein Bilderbuch, das die Schwarzenbacher Kinder unter Anleitung zusammengestellt haben. Der Steinkönig wurde bereits 2008 geboren, als die Kinder einen geologischen Pfad anlegten und über die verschiedenen Steine sprachen. Ausgedacht und erzählt wurde die Geschichte von den beiden Erzieherinnen Nadja Wild und Françoise Groh.

Und was hat das Buch nun mit dem Biosphärenfest zu tun? „Die Kinder sind auf Entdeckungsreise durch den Bliesgau gegangen, fanden Kiesel, roten und gelben Sandstein, Gips, Steinkohle und Muschelkalk“, erläutert Ruthild Linz, „das wurden dann alles die Freunde des Steinkönigs.“

Mit diesem geologischen Teil des Projektes hat die Kita bereits 2000 Euro bei einem vom Biosphärenverband Bliesgau ausgelobten Preis gewonnen, die dann in das Bilderbuch investiert wurden. Verkauft wird das Bilderbuch, das die Geschichte vom Steinkönig erzählt, für 15 Euro. Ein Geldgewinn wird dabei aber eher nicht abfallen: „Der Druck war sehr teuer. Hätten wir keinen Sonderpreis bekommen, hätten wir uns das nicht leisten können“, erzählt Wild. Zu erwerben ist das Bilderbuch nun auch am Sonntag beim Fest. Die Erzieherinnen freuen sich schon auf viele lesehungrige Kinder.
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