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Bis 2012 soll Rufnummer 115 allen Saarländern zur Verfügung stehen

Saarbrücken. Im Saarland sollen in den kommenden Monaten weitere Städte und Gemeinden die bundeseinheitliche Behördenrufnummer 115 freischalten. Seit 1. Juni erhalten Bürger der Landeshauptstadt Saarbrücken unter der 115 Auskunft zu Leistungen der Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltung. „Im Herbst werden voraussichtlich die Gemeinden Marpingen, Wadgassen und die Stadt Dillingen die Servicenummer schalten“, sagte Stefan Schmidt, Leiter des D115-Projektbüros des Zweckverbands eGo-Saar auf SZ-Anfrage.

Der Zweckverband elektronische Verwaltung für saarländische Kommunen ist mit der Organisation des Projektes für die Kommunen betraut. Des Weiteren hätten alle fünf Landkreise sowie der Regionalverband Saarbrücken Interesse an dem bürgerfreundlichen Projekt signalisiert, so Schmidt. „Falls der Kreis Merzig-Wadern den Beschluss fasst, sich aufzuschalten, können dessen rund 105 000 Bürger die Nummer anwählen“, erläuterte Schmidt. Voraussetzung dafür sei die Zustimmung der Gemeinderäte und des Landkreistages.



Mit der geplanten landesweiten Schaltung sei jedoch ein immenser Zeitaufwand verbunden, räumte Schmidt ein. „Das D115-Projekt basiert auf einer Art Datenbank.  Ehe dort die entsprechenden Informationen hinterlegt werden, müssen die Mitarbeiter der Gemeinde- und Stadtverwaltungen zunächst die 100 am häufigsten nachgefragten Behördendienstleistungen beschreiben.“ Der Zweckverband eGo-Saar hat anvisiert, die Behördenrufnummer im Jahr 2012 saarlandweit einzurichten.

Derweil äußerte der Präsident des saarländischen Städte- und Gemeindetages, Klaus Lorig, Zweifel an dem Projekt. Zwar begrüße er diesen Bürgerservice, man müsse allerdings abwarten, ob größere Städte dadurch Kosten und Personal einsparen könnten. Zudem sei unklar, ob die Bürger letztlich auch die Auskunft bekommen, um die sie gebeten haben. „Ich gehe davon aus, dass es bis Ende 2012, Anfang 2013 dauern wird, bis alle Kommunen die Behördennummer geschaltet haben“, so Lorig.  
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