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Bis Januar auf den Saarbrücker Christkindlmarkt

Nicht die malerischen Buden am St Johanner Markt, aber die Verkaufsstände in der Bahnhofstraße sowie die Weihnachtspyramide dürfen ihre Waren noch bis in den Januar hinein anbieten.

Nicht die malerischen Buden am St Johanner Markt, aber die Verkaufsstände in der Bahnhofstraße sowie die Weihnachtspyramide dürfen ihre Waren noch bis in den Januar hinein anbieten.

Saarbrücken. Richtig gut besucht war der Saarbrücker Christkindlmarkt am Donnerstag, dem Tag vor Heiligabend. Von der übergroßen Weihnachstpyramide über die Bahnhofstraße bis hin zum St. Johanner Markt mit dem Fliegenden Weihnachtsmann drängten sich Besucher im noch hektischen Treiben der Stadt im Endspurt der Vorweihnacht.

Walter Poggenpohl, der Geschäftsführer des Saarbrücker Verkehrsvereins, spricht zu diesem Zeitpunkt von „deutlich erhöhten Besucherzahlen in den traditionellen und neuen Bereichen des Saarbrücker Christkindlmarktes.“ Zwar kann er keine konkreten Zahlen nennen, begründet seine Aussagen aber mit einer „insgesamt guten Frequenz“. So bezeichnen Geschäftsleute die Zahl der Menschen, die in einer bestimmten Zeit einen bestimmten Bereich besuchen.

„Vor allem die ersten Tage waren sehr gut.“

Seine Gespräche mit beteiligten Händlern hätten auch ergeben, dass diese mit dem Ergebnis des Christkindlmarktes zufrieden seien. Schausteller Thomas Spangenberger, der sich unter anderem um den Glühweinverkauf auf dem Christkindlmarkt gekümmert hat, bestätigt dies. Er sagt: „Vor allem die ersten Tage waren sehr gut.“ Gerade am ersten Wochenende, als ja auch in Alt-Saarbrücken Weihnachtsmarkt gefeiert wurde, sei in der Stadt sehr viel los gewesen. Später hätten erst Regen und dann Schnee und Eis die Publikumszahlen etwas beeinträchtigt, dennoch sei er mit dem Besuch ingesamt zufrieden.

Poggenpohl bezeichnet die Erweiterung des Christkindlmarktes in Richtung Bergwerksdirektion als richtigen Schritt. Mit der Pyramide sei ein weiterer Attraktivitätspunkt gesetzt werden. Bei der nächsten Sitzung Mitte Januar wollen die Mitglieder des Verkehrsvereins intern Bilanz ziehen und eventuelle Verbesserungen planen. Eine davon könnte laut Poggenpohl eine weitere Vergrößerung im Bereich der ehemaligen Bergwerksdirektion sein.

"Markt ist nicht mehr so romantisch"

Nicht ganz so rosig sieht Pizzabäcker Marc Schultz das Geschäft beim Weihnachtsmarkt. „Im Vorjahr habe ich deutlich mehr verkauft“, berichtet er. Er vermutet die schlechten Nachrichten zur Verkehrslage mit Glätte, Staus und Straßensperrungen als mögliche Gründe für den Rückgang. Laura Muskalla, die die meiste Zeit über weihnachtliche Dekorationen wie Handarbeiten aus dem Schwarzwald und Sieben-Docht-Kerzen verkauft hat, ist mit dem Geschäft auch nicht so sehr zufrieden: „Ich hatte nicht so viele Kunden am Stand wie sonst.“ Die Saarbrückerin meint: „Der Markt ist nicht mehr so romantisch, ich meine: Die Zahl der Glühwein- und Essensstände hat zu sehr zugenommen.“ Deutlich besser sieht es am Stand in Richtung Kaltenbachplatz aus, den Anne Weber betreut. Dort gibt es die Artikel aus der Kollektion „Made in Saarbrigge“. Vor lauter Kundschaft hat sie selten Zeit, einmal durchzuschnaufen. Sie sagt: „Die Leute kaufen die Sachen wie verrückt.“ Sie glaubt, dass viele Saarbrücker gerade die neuen Artikel wie Eierbecher und Frühstücksbrett kaufen, und sie dann an die Bekannten „im Reich“ und im Rest der Welt schicken. Vor allem ausgewanderte Saarländer seien ganz „heiß“ auf solche Andenken aus der Heimat.

Hütten auf Bahnhofstraße inklusive   Pyramide bis Januar

Terrorangst habe es auf dem Saarbrücker Christkindlmarkt kaum gegeben. Das meint Schausteller Spangenberger. Er hat beobachtet: „Während der ersten Tage hat die Polizei starke Präsenz gezeigt, was sich gut auf das Sicherheitsempfinden des Publikums ausgewirkt hat.“

Ganz verschwindet der Saarbrücker Christkindlmarkt nach Weihnachten nicht. Zwar wird der Bereich auf dem St. Johanner Markt abgebaut. Die Hütten auf der Bahnhofstraße inklusive der Pyramide bleiben aber noch bis in die ersten Tage des neuen Jahres stehen. Ebenso wie der Eispalast am Staatstheater, der ja auch Teil des Christkindlmarktes ist.

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