A1 Trier Richtung Saarbrücken Zwischen AS Tholey-Hasborn und AS Tholey Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn, Gefahr durch defekten LKW, Standstreifen blockiert Reifenteile (04:54)

A1

Priorität: Sehr dringend

1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Bistro „Paragraph“ schließt Ende des Monats

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

Zweibrücken. Ein Gastronom zieht die Notbremse: Weil ihm zuletzt immer mehr Gäste wegblieben, schließt Andreas Klein die Gaststätte „Paragraph“ zum 31. Oktober. Das erklärte er auf Anfrage unserer Zeitung. Acht Jahre lang betrieb Andreas Klein gemeinsam mit seiner Gattin Beate das Lokal in der Gutenbergstraße. „Der Hauptgrund ist das Rauchverbot“, sagte Klein.

„Es sind zuletzt immer mehr Leute weggeblieben.“ Gerne hätte er den „Paragraph“ umgebaut, um dort einen separaten Raucherbereich anzubieten. Aber dieser Aufwand sei zu hoch – zumal seine Brauerei sich nicht an dem Umbau habe beteiligen wolle. Und: „Hätte ich auf eigene Rechnung umgebaut, hätte die Brauerei im Falle meines Auszugs aus der Kneipe verlangen können, dass ich einen Rückbau vornehme“ Das habe ihm nicht zugesagt – Folge: „Ich habe den Vertrag mit der Brauerei zum 31.10.2012 fristgerecht gekündigt.“

Dennoch wird Klein der Rosenstadt unternehmerisch keineswegs den Rücken kehren. Der altgediente Gastronom – das Ehepaar Klein betrieb vor seinem Engagement mit dem „Paragraphen“ in Zweibrücken von 1995 bis 2005 das „Ratscafé“ in Pirmasens – hat sich bereits eine neue Adresse ausgesucht. „Mitte Dezember eröffnen wir im Bahnhof ein Restaurant-Bistro“, erklärt.

Seit geraumer Zeit gibt es dort einen Leerstand. Beate Klein erläutert: „Vor etwa eineinhalb Jahren war dort zuletzt geöffnet. Aber aufgrund eines Todesfalls schloss das Restaurant im Bahnhof. Seitdem steht es leer.“ Die Kleins wollen der Adresse neues Leben einhauchen. Dafür nehmen sie ordentlich Geld in die Hand: „Ich schätze die Investitionen auf rund 50 000 Euro“, sagte Andreas Klein. Die in dem leerstehenden Restaurant zurückgelassene Einrichtung sei nicht mehr akzeptabel, er müsse grundlegend modernisieren. Das Ehepaar verspricht sich viel von dem Engagement im Bahnhof. Beate Klein: „Die Parkplatz-Situation dort ist sehr gut und mit einer Leuchtreklame können wir viele Autofahrer und Passanten auf uns aufmerksam machen.“ eck

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein