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Blitz schlägt in Walpershofener Kirchdach ein

e in der Gewitternacht zum Donnerstag (30.08.2012) ein Hausdach in Kutzhof-Lummerschied teilweise abgedeckt. In Walpershofen schlug ein Blitz in die Peter-und-Paul-Kirche ein, richtete aber keinen Schaden an.

e in der Gewitternacht zum Donnerstag (30.08.2012) ein Hausdach in Kutzhof-Lummerschied teilweise abgedeckt. In Walpershofen schlug ein Blitz in die Peter-und-Paul-Kirche ein, richtete aber keinen Schaden an.

Köllertal. Mit Blitz und Donner ist in der Nacht zum gestrigen Donnerstag eine heftige Gewitterfront über das Köllertal hinweg gezogen, das dabei jedoch einigermaßen glimpflich davongekommen ist.

Der – soweit bisher bekannt – größte Schaden traf gegen 21 Uhr ein Einfamilienhaus in Lummerschied, das seinen Strom über einen Hochständer auf dem Dach bezieht. Wie der Heusweiler Gemeindewehrführer Christian Ziegler berichtete, schlug dort ein Blitz in der Wiesbacher Straße in einen Baum ein. Dieser Baum wiederum kippte in die Stromleitung, und die Stromleitung riss den Dach heraus, so dass ein großer Teil des Daches abgedeckt wurde. Etwa 50 Wehrleute aus den Löschbezirken Lummerschied, Wahlschied und Heusweiler waren im Einsatz, und der war „nicht ganz unkompliziert“ so Ziegler, denn der Baum hatte sich in der Hochspannungsleitung verhakt. Er musste während des Unwetters zerlegt und entfernt werden, wofür die Energis kurzzeitig auch den Strom abschaltete.

Einen weiteren Einsatz hatte die Heusweiler Feuerwehr in Berschweiler, wo in der Berschweiler Straße ein Keller mit Wasser und Schlamm aus den benachbarten Feldern vollgelaufen war. In Walpershofen war ein Blitz in die St.-Peter-und-Paul-Kirche eingeschlagen. Anwohner riefen daraufhin die Feuerwehr und schilderten, dass es in Folge des Blitzeinschlags eine Rauchentwicklung an der Kirche gebe. Die Löschbezirke Riegelsberg und Walpershofen rückten mit etwa 40 Mann an, wie der Riegelsberger Gemeindewehrführer Gerhard Kaiser berichtete. Ein größerer Schaden oder ein Feuer konnten allerdings nicht festgestellt werden, obwohl man sich sogar vorsichtshalber mit einer Wärmebildkamera auf die Suche nach einem versteckten Brandherd gemacht hatte. So vermutet der Gemeindewehrführer, dass bei dem Blitzeinschlag Regenwasser verdampfte, was dann von den Zeugen als Rauchentwicklung wahrgenommen wurde. Die Wärmebildkamera hatte übrigens die Saarwellinger Wehr zur Verfügung gestellt.

In Püttlingen, so Gemeindewehrführer Wolfgang Peter, rückte die Feuerwehr zwei Mal in die Dr.-Blassmann-Straße im Neubaugebiet im Bereich des ehemaligen Freibades aus. Der dortige Bach hatte schon wiederholt für Überschwemmungen gesorgt, und auch bei diesem Unwetter wurde der Auffangrechen im Bach durch angespültes Treibgut verstopft und staute das Wasser, so dass die Wehr den Rechen säubern musste – zum ersten Mal gegen 20.30 Uhr mit 24 Mann, nach Mitternacht mit 12 Mann.

Unabhängig von dem heftigen Gewitterregen musste die Riegelsberger Feuerwehr zudem gegen 1.40 Uhr nochmals ausrücken, diesmal zu einem kleineren Einsatz im Bereich der Grubenstraße in Walpershofen. Dort war es in einer Wohnung zu einer geringen Rauchentwicklung gekommen. Wie sich herausstellte, war wohl der Kondensator einer Leuchtstofflampe defekt, so dass es an den Drähten der Lampe zu einem kleinen Schwelbrand gekommen war.

Hintergrund

Regenmassen: Nicht nur Blitz und Donner, sondern auch eine ganze Menge Regen brachte das Gewitter in der Nacht zum Freitag mit sich. Bei diesem Wolkenbruch stürzten binnen kurzer Zeit zehn Liter Regen auf den Quadratmeter vom Himmel, vermeldet „SZ-Wetterfrosch“ Jörg Hoffmann von seiner meteorologischen Station in Eiweiler. jh

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