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Blitzeinschlag: Zugpassagiere hängen stundenlang fest

Dicht gedrängt im Ersatzbus: Gestrandete Zugpassagiere auf dem Weg von Neubrücke nach St. Wendel. Foto: Jasmin Kohl

Dicht gedrängt im Ersatzbus: Gestrandete Zugpassagiere auf dem Weg von Neubrücke nach St. Wendel. Foto: Jasmin Kohl

Ein heftiges Gewitter hat zahlreiche Bahnreisende, darunter viele Pendler, kurz vor Türkismühle stranden lassen. Wie SZ-Leser berichteten, endete die Fahrt von Mainz nach Saarbrücken unerwartet in Neubrücke. Per Durchsage seien die Passagiere am Dienstag im Waggon darauf hingewiesen worden, dass ein Blitzeinschlag die Ursache für den dauerhaften Zwischenstopp sei. Busse sollten sie aber bald zu ihrem Ziel bringen, lautete die Ankündigung.
 

„Völlig überfüllt“

Das schien allerdings schwieriger als gedacht. Denn die Wartenden mussten teils mehrere Stunden ausharren. Wie Svenia Reuther, Sprecherin des betroffenen Unternehmens Vlexx in Mainz auf Anfrage berichtet, sei es schwierig gewesen, auf die Schnelle Busse zu ordern. Nach Aussage Betroffener rollte erst gegen 20 Uhr ein Bus aus Birkenfeld an, der „völlig überfüllt“, aber nicht mit allen, nach St. Wendel zum Bahnhof fuhr. Von dort ging es dann regulär mit einem Zug Richtung saarländische Landeshauptstadt weiter.
 

Sechs Stunden dicht

Die Deutsche Bahn (DB), zuständig für die Strecken, bestätigte das Problem. Wie es aus der Berliner Pressezentrale heißt, hatte ein Blitz das Stellwerk in Türkismühle erwischt. Verletzt wurde niemand. Aber zwischen 16 und 22 Uhr sei der Schienenabschnitt zwischen Neubrücke und Türkismühle lahmgelegt worden. Die Vlexx-Züge wendeten währenddessen nach Angaben von Svenia Reuther in Neubrücke und fuhren von dort zurück nach Mainz.
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