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Bluttat am Hauptbahnhof - Anklage gegen 23-Jährigen

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat gegen einen 23 Jahre alten, aus dem Iran stammenden Angeschuldigten aus Saarbrücken Anklage wegen Totschlags vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Saarbrücken erhoben.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeschuldigten vor, am frühen Abend des 27. April 2014 einen aus Afghanistan stammenden 20-jährigen getötet zu haben. Der Angeschuldigte soll zunächst gemeinsam mit dem späteren Opfer und einigen weiteren Personen auf der Vortreppe des Saarbrücker Hauptbahnhofes Alkohol konsumiert haben. Dann sei es dort zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem Angeschuldigten und dem Opfer gekommen.

Anschließend soll der Angeschuldigte ein Messer mit einer 8,5 cm langen Klinge aus der Hosentasche gezogen haben, mit dem er dem Opfer zunächst auf den Kopf geschlagen haben soll. Einer der Zeugen soll noch versucht haben, den Angeschuldigten von seinem Tun abzuhalten und wurde dabei durch einen Griff in das Messer an der Hand verletzt. Dann soll der Angeschuldigte dem Opfer mit dem Messer zwei Stiche in den Rücken und einen Stich über die Achselhöhle ins Herz versetzt haben. Das Opfer verblutete trotz sofortiger notärztlicher Hilfe an den Folgen der Messerstiche. Das Tatmotiv konnte bislang nicht geklärt werden.

Der Angeschuldigte befindet sich seit dem 27. April 2014 in Untersuchungshaft. Er ist wegen eines Diebstahls im Jahr 2013 vorbestraft. Bisher hat er sich gegenüber den Ermittlungsbehörden zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen nicht geäußert.

Aufgrund der Aussagen mehrerer Zeugen sowie der Spuren und Indizien bestehen aus Sicht der Anklage an der Täterschaft des Angeschuldigten keine Zweifel.

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