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Bockbierfest-Fotos: Super Stimmung im Festzelt

Homburg. Am Ende war es das, was die meisten erhofft und einige befürchtet hatten: Am vergangenen Samstag feierten rund 3000 Besucher im großen Festzelt am Forum das traditionelle Bockbierfest, neben ausgelassener Stimmung und spürbarer Feuchtfröhlichkeit gab's auch die leider die genauso üblichen Einsätze der Rettungskräfte. 44 mal mussten das DRK versorgend eingreifen, für sieben Besucher des Bockbierfestes endete der Tag im Universitätsklinikum. Allerdings: Schwerere Verletzungen blieben aus. Die Polizei vermeldet zwei Anzeigen wegen Körperverletzung und eine wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zusätzlich wurden nach Ende des Festes im Stadtgebiet sieben „Alkohol-Leichen“ versorgt. Das Resümee der Polizei: Ein normaler Einsatz.

Begonnen hatte der Bockbier-Samstag so wie üblich: Schon deutlich vor dem offiziellen Einlass um neun Uhr hatten sich die Fans des dunklen Bieres vor den Zugängen eingefunden, eineinhalb Stunden später war das Festzelt bestens gefüllt. Fast pünktlich um elf dann der Bockbier-Fassanstich. Für den sorgte Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner. Ebenfalls unter den Offiziellen auf der Bühne: Christian Weber, Richard Webers Sohn und dessen designierter Nachfolger im Familienunternehmen.

Schöner selbst versetzte dem Fass den entscheidenden Schlag und die Menge in helle Verzückung. Ein paar erste Krüge später, die gingen an die Runde der Offiziellen auf der Bühne, erfolgte der Biertransfer in die Besucherreihen – aufgrund der Sicherheitsabsperrung vor der Bühne für Karlsberg-Chef Richard Weber, Schöner und die anderen Spendablen mit einiger körperlicher Anstrengung verbunden. Den Takt zu diesem Bierkrug-Aerobic gab die Joe Schwarz Band vor, seit Jahren fester Bestandteil des Bockbierfestes. Während die einen feierten, sorgten andere dafür, dass alles weitere, soweit bei einer solchen Menschenmenge möglich, in geordneten Bahnen verlief. Dass dabei der eine oder die andere Bockbierbegeisterte das Ende der eigenen Fahnenstange nicht erkannte und „abstürzte“ gehört zum Bockbierfest wie zu allen Festen dieser Art. Und das auch solche unter den Gästen weilten, die noch ein bisschen brauchen, bis sie das eigentlich vorgeschriebene Zutrittsalter von 16 Jahren erreichen – auch das ist wohl kaum zu vermeiden, trotz umfangreicher Einlasskontrollen. So mancher unter 16 schmuggelte sich selbst als „heiße Ware“ ins Gelände. „Wenn wir allerdings augenscheinlich feststellen, dass jemand unter 16 ist, dann ziehen wir ihn oder sie auch raus“, war aus den Reihen der Polizei zu hören. Die war mit zehn Beamten im Einsatz, dazu gesellten sich 30 DRK-Einsatzkräfte und eine gerüttelte Portion privater Sicherheitsdienst.

Alle zusammen sorgten dafür, dass das Bockbierfest auch in diesem Jahr weitestgehend blieb, was es sein sollte, ein Fest, bei dem Gäste wie Dirk Müller zum von Karlsberg erhofften Urteil kamen: „Das Bier schmeckt wirklich gut.“

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