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Bogenschießzentrum wird teurer als gedacht

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Noch nie in der Reihe der Stadtteilbesuche der Oberbürgermeisterin Charlotte Britz ist die Frage „Wo ist nochmal der Treffpunkt“ so oft gefallen, wie am gestrigen Dienstag beim Besuch der Oberbürgermeisterin in Gersweiler. „Am Bogenschieß- Zentrum“ war die Antwort.

Die Begründung, warum sich viele Lokalpolitiker diesen Treffpunkt nur schwer merken konnten, ist, dass die Anlage an der Grundschule gerade erst errichtet wurde und noch nicht in Betrieb ist. Edmund Minas ist als Vorsitzender der örtlichen Behindertenund Rehabilitationssportgruppe sozusagen der Hausherr im Zentrum. Er stand der prominenten Besuchergruppe Rede und Antwort. Das Zentrum habe 162 000 Euro kosten sollen und sei mit 72 000 Euro Fördermitteln, 35 000 Euro Vereinsleistungen und 25 000 Euro sowie Sachleistungen des Zentrums für Bildung und Berufe (ZBB) eigentlich ausfinanziert gewesen. Allerdings seien weitere Kosten dazugekommen, die jetzt nachfinanziert werden müssten. So ist die Baustelle auch noch nicht fertiggestellt, zum Beispiel fehlt noch der Verbundsteinbelag am Eingangs- und Schützenbereich. Mögliche Baustellen sahen einige Kommunalpolitiker und Ortsansässige auch auf der Mummelwies, das diese sich als Neubaugebiet wünschen.

Dazu werde es aber kaum kommen, sagte Britz an dieser zweiten Station des Rundgangs. „Einige Eigentümer sind nicht bereit, ihre Grundstücke zu vernünftigen Preisen zu verkaufen.“ Und zur Erschließung müsse ein 600 Meter langer Kanal ins Alsbachtal gebaut werden. Das habe alle interessierten Investoren abgeschreckt: „Das Gebiet ist wohl nicht wirtschaftlich zu erschließen.“ Unlösbare Probleme standen auch am Schlusspunkt des Rundgangs mit der Oberbürgermeisterin. Rund ums Rathaus herrsche fast immer Parkplatznot, zudem müsse der Verkehr beruhigt werden. Parken auf dem Bordstein könnte beide Probleme lösen, mit dieser Lösung könne sich aber die Straßenverkehrsbehörde nicht anfreunden.

Die würde lieber einseitig auf der Straße parken lassen.

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