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Bohlen kritisiert Rene Müller: Zweibrücker muss "aufhören zu träumen"

Rene Müller freut sich: Er hat es nicht nur in den »Recall« geschafft, sondern zusammen mit zwei anderen Teilnehmern aus der Region unter die 34 besten.

Rene Müller freut sich: Er hat es nicht nur in den »Recall« geschafft, sondern zusammen mit zwei anderen Teilnehmern aus der Region unter die 34 besten.



Zweibrücken/Curacao. Kritik hagelte es am Samstagabend im RTL-Fernsehen für den Zweibrücker „Deutschland sucht den Superstar“-Kandidaten Rene Müller und seine Gruppenkollegen. Gemeinsam mit drei anderen Kandidaten sollte Müller den Song „Where do you go“ von No Mercy singen. Doch DSDS-Kandidat Daniel Abazi verpatzte gleich zu Beginn mehrmals den Einstieg und in der Gruppe macht sich schnell eine gewisse Unsicherheit breit. Bei seinen eigenen Passagen konnte Müller diese Unsicherheit dann nicht mehr ablegen und die Jury kritisierte nach dem Auftritt vor allem seine Inaktivität. „Du warst zu unauffällig. Ich hab nicht mal mitbekommen, dass du gesungen hast“, sagte Juror Bill Kaulitz. Und auch DSDS-Urgestein Dieter Bohlen hatte einiges zu bemängeln: „Du schaust anderen beim Arbeiten zu. Du musst aufhören zu träumen und dann bei deinen Passagen alles geben!“

Harte Worte für Müller, der bei seinem letzten Auftritt noch von allen Jurymitgliedern gelobt wurde und in seiner Gruppe einer der Besten war. „Ich möchte Daniel jetzt nicht die Schuld geben, denn meine Performance war wirklich schlecht, aber natürlich verunsichert es einen, wenn man fünf Mal neu anfangen muss. Ich war ja auch immer direkt nach Daniel dran, weshalb ich natürlich besonders auf ihn achten musste“, gibt Müller nach seinem Auftritt bedrückt zu. Des Weiteren begründet Müller seine eher schlechte Leistung damit, dass ihm der Song nicht gelegen hat: „Das Lied war einfach nicht meine Richtung und wir hatten die Passagen ungeschickt aufgeteilt, sodass ich nur wenig Text hatte.“

Wirklich verunsichert ist Müller durch die Kritik der Jury aber nicht: „Im Prinzip haben sie ja nur gesagt, dass ich zu unauffällig war und nicht, dass ich schlecht singe oder so. Insofern war die Kritik jetzt gar nicht mal so negativ.“ Für seinen Auftritt in der nächsten Woche ist Müller daher voller Elan. „Ich weiß, dass ich jetzt liefern muss und bin hoch motiviert“, gibt sich Müller zielbewusst, „und ich hoffe natürlich, dass ich dieses Mal einen besseren Song zugeteilt bekomme“.

Seine Fans stehen so oder so hinter Müller, wie man seiner Facebook-Seite entnehmen kann. Viele Diskutanten meinen dort, dass jeder mal einen schlechten Tag haben könne und versuchen Müller mit Sätzen wie „Du bist der Beste“ aufzuheitern. Und da die Jury trotz der mageren Leistung am Samstag Müller noch eine Chance gegeben habe, bleibe die Hoffnung, dass er nächstes Wochenende wieder zu seiner alten Form zurückfinde.

Die beiden saarländischen Kandidaten Laura Kleinas und Kevin Jennewein konnten auch nur teilweise überzeugen. Während Jennewein nächste Woche noch einmal antreten darf, wurde Kleinas von der Jury nach Hause geschickt. tja


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