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Bostalsee: Ferienpark wird ab Ende März gebaut

So  könnte der Blick von der Terrasse eines der Ferienhäuser auf den Bostalsee einmal aussehen.

So könnte der Blick von der Terrasse eines der Ferienhäuser auf den Bostalsee einmal aussehen.

St. Wendel. „Ende März beginnen die Bauarbeiten für den Ferienpark am Bostalsee.“ Das kündigte Landrat Udo Recktenwald in der jüngsten Sitzung des Kreistages an. Dies hat auch Auswirkungen für den Wirtschaftsplan des Freizeitzentrums Bostalsee, eines Eigenbetriebes des Landkreises. Denn das Freizeitzentrum beteiligt sich mit einer stillen Einlage am Bau der Ferienhäuser. 90 000 Euro für Zinsen habe man deshalb in den Wirtschaftsplan schon aufgenommen, so der Landrat. Allerdings sei noch offen, ob die stille Einlage in diesem Jahr schon zum Tragen kommt.

Solarhalle ist geplant

Über den Wirtschaftsplan 2011 und das Investitionsprogramm des Freizeitzentrums Bostalsee diskutierte der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung. 1,9 Millionen Euro muss der Landkreis für das Freizeitzentrum zuschießen. Recktenwald sprach verschiedene Bauvorhaben an. So ist der Neubau einer Solarhalle für zwei Millionen Euro geplant. Allerdings nur dann, wenn es einen Landeszuschuss von 70 Prozent gibt. Solarkollektoren sollen auf dieser neuen Lagerhalle Strom erzeugen. Ein größeres Bauprojekt ist die Sanierung der Bostalklause am Campingplatz für 250 000 Euro. 200 000 Euro sind für die Modernisierung des Bosaariums vorgesehen, unter anderem für die Sanierung der Toiletten.

Der Ankauf einer Bushalle für die DLRG kostet 100 000 Euro. Für die CDU befürwortete Werner Wilhelm die Investitionen: „Wir müssen des Bostalsee fit machen für den Ferienpark.“ „Das wichtigste Projekt ist der Ferienpark“, dem stimmte Torsten Lang für die SPD zu.



Lang forderte aber gleichzeitig mehr Sparsamkeit und sprach sich dafür aus, die 200 000 Euro für das Bosaarium zu sparen. Hier solle man keinen Euro investieren, bis es eine endgültige Lösung gibt. Auch plädierte er, vom Bau einer Solarhalle abzusehen. Dem widersprach Recktenwald. Die Sanierung der Sanitäranlage im Bosaarium müsse unabhängig davon erfolgen, wie die Halle genutzt werde. Der Bau der Solarhalle sei gekoppelt an den Landeszuschuss. Das sah Magnus Jung, SPD-Fraktionsvorsitzender, anders: „Das Konzept im Bosaarium ist gescheitert. Aus dieser Pleite muss man Konsequenzen ziehen.“ Und weiter: „Bevor nicht eine neue Nutzung klar ist, soll kein Geld in die Halle fließen.“



Friedbert Becker, CDU-Fraktionsvorsitzender, sagte: „Der Zustand des Bosaariums ist so, dass etwas gemacht werden muss.“ Mit der Mehrheit der CDU, gegen das Votum von SPD, Freie Bürgerbewegung und Grünen bei Enthaltung des FDP-Mitgliedes stimmte der Rat dem Wirtschafts- und Investitionsplan des Freizeitzentrums zu.

Im Internet: www.ferienpark-bostalsee.de
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