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Brand bei BMW Saarlouis: Eine Million Euro Schaden

Ein Brand in der BMW-Niederlassung Saarlouis hat am 28.02.2011 einen Schaden von mindestens einer Million Euro angerichtet (Symbolfoto).

Ein Brand in der BMW-Niederlassung Saarlouis hat am 28.02.2011 einen Schaden von mindestens einer Million Euro angerichtet (Symbolfoto).

Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald

Saarlouis. Ein Großbrand in der BMW-Niederlassung Saarlouis verursachte gestern in den frühen Morgenstunden nach Schätzung der Polizei einen Schaden von mindestens einer Million Euro. Ausgelöst wurde der Brand nach ersten Ermittlungen durch ein Fahrzeug der Marke „Mini“ im linken Teil der Ausstellungshalle. Das Feuer am Mini griff rasch auf weitere Fahrzeuge über, sieben Autos brannten aus, weitere 20 wurden stark beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Der Notruf kam von der Angestellten einer Tankstelle gleich gegenüber der BMW-Niederlassung in der Saarlouiser Schanzenstraße. Es war 5.20 Uhr, als sie den Mini brennen sah, sie alarmierte sofort die Polizei. Sonst habe sie keine Beobachtungen gemacht, erzählt sie der Saarbrücker Zeitung, keine Autos, die wegfuhren, keine Personen, die davon liefen. Knapp 20 Minuten, nachdem sie die Polizei alarmierte, rückte die Feuerwehr an. „Als wir ankamen, sahen wir zwei Fahrzeuge brennen“, sagte Wehrführer Rainer Quirin. Flammen seien bereits durchs Dach geschlagen, in der Ausstellungshalle sei es zu starker Rauchentwicklung gekommen. Mit schwerem Atemschutz rückten die Wehrleute vor, brauchten eine dreiviertel Stunde, bis sie den Brand unter Kontrolle hatten. Unter enormer Hitze mussten die Einsatzkräfte arbeiten. Quirin schätzte die Temperatur im Ausstellungsraum auf etwa 600 Grad.

 Gefährlich wäre es geworden, wenn die riesige Glasfassade rund um die Ausstellung zerborsten wäre, was zum Glück nicht geschah. Eine Explosionsgefahr durch das Benzin in den Fahrzeugen habe nicht bestanden. „Das, was geknallt hatte, waren lediglich die zerplatzenden Reifen“, sagte Quirin.

Drei Löschbezirke waren mit 15 Fahrzeugen im Einsatz. Die Schanzenstraße war bis 9.30 Uhr komplett gesperrt. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben ihre Arbeit aufgenommen, müssen nun herausfinden, warum der Mini plötzlich zu brennen begann. Dabei ziehen sie entsprechende Kfz-Sachverständige hinzu. Wie der BMW-Werkstattleiter Rainer Hoffmann mitteilte, wird bis auf weiteres der Betrieb sowohl im Verkauf, als auch im Werkstattbereich ruhen. Fahrzeuge von Kunden seien nicht zu Schaden gekommen. Das Autohaus wird nun umgehend seine Kunden informieren und sie im Bedarfsfall an die Niederlassungen Saarbrücken und Saar-Pfalz vermitteln.
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