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Brand einer Lagerhalle in Walpershofen – Großeinsatz im Recyclingbetrieb

„Eine starke Verqualmung in einem Entsorgungsbetrieb im Gewerbepark Walpershofen am Russenweg sorgte am Samstag für einen Einsatz der Riegelsberger Feuerwehr“, heißt es im Bericht der Wehr. Ein technischer Defekt, so die Polizei , war vermutlich die Ursache, dass unter einem Dach des Betriebs ein Schwelbrand ausgebrochen war. Allerdings waren die Brandnester nur schwer zu lokalisieren. Mitarbeiter hatten gegen 11.30 Uhr Feuerwehr und Polizei alarmiert und zunächst von einem Brand in einer Lagerhalle berichtet. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, „war bereits eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich des rechten Gebäudetraktes wahrnehmbar. Die Mitarbeiter konnten unverletzt das Gebäude verlassen“, schildert Sascha Kausch als Pressesprecher der Riegelsberger Wehr.

Auch im Aufenthaltsraum und dem angrenzenden Lager machte sich der Rauch deutlich bemerkbar. Moderne Technik half dann dabei, den Brandherd ausfindig zu machen: „Nach Erkundung des weitläufigen Lagerbereiches durch zwei Trupps unter Atemschutz wurde der Brand unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera lokalisiert und gelöscht“, so Kausch. Feuerwehrleute öffneten auch die angrenzenden Deckenverkleidungen und entdeckten dabei weitere Glutnester im Bereich eines Dachbalkens. Durch das Löschen dieser Glutnester wurde verhindert, dass sich die Flammen weiter im Dachbereich ausbreiteten. Zudem wurde der betroffene Bereich vorsorglich mit Löschschaum abgedeckt.

Schließlich wurde der Rauch mit zwei Entlüftungsgeräten aus dem Hallenkomplex vertrieben. Bei dem Feuer entstand ein Schaden von etwa 12 000 Euro, so die vorläufige Schätzung der Polizei .

Die Löschbezirke Riegelsberg und Walpershofen waren mit sechs Fahrzeugen und 37 Kräften im Einsatz. Ein Rettungswagen stand vorsorglich bereit. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Wehr beendet.
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