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Brand im Abfallheizwerk: Umweltschützer fürchten folgen

Vermutlich durch Selbstentzündung hat im Neunkircher Abfallheizkraftwerk gelagerter Müll gebrannt.

Vermutlich durch Selbstentzündung hat im Neunkircher Abfallheizkraftwerk gelagerter Müll gebrannt.

 Neunkirchen. Der Brand im Abfallheizkraftwerk Neunkirchen Mitte August hat nach Ansicht des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) möglicherweise doch Umweltschäden verursacht. Nach Angaben von BUND-Landeschef Christoph Hassel haben mehrere Anwohner in umliegenden Gemeinden beobachtet, dass sich wenige Tage nach dem Brand insbesondere an Rotbuchen und Birken die Blätter gekräuselt hätten und abgefallen seien. „Es ist durchaus vorstellbar, dass bei dem Müllbrand Schadstoffe in die Luft gelangt sind, die dann mit Regenwasser reagiert und so zur Entstehung einer schwach konzentrierten Salzsäure geführt haben“, sagte Hassel der SZ.
Laut Umweltministerium gibt es bislang keine Hinweise auf eine Schadstoffbelastung in Folge des Brandes. In einer Mitteilung der Ministeriumsabteilung für Emissionsschutz von gestern heißt es: „Während der Lösch- und Räumarbeiten wurden Emissionsmessungen von der Feuerwehr durchgeführt. Dabei wurden keine erhöhten Werte festgestellt.“ „Dies sind auch unsere Erkenntnisse“, sagt Michael Manthey, Sprecher des Abfallheizkraftwerk-Betreibers „Eon energy from waste“. „Demnach können wir davon ausgehen, dass Folgebelastungen für die Umwelt ausgeschlossen werden können.“ Das Ministerium will nun einen Experten vor Ort schicken, um mögliche Umweltbelastungen in Augenschein zu nehmen, wie Sprecherin Sabine Schorr auf SZ-Anfrage mitteilte. jos




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