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Brand wütet in Wohnhaus und Schuppen

Der dichte, weiße Qualm macht den Feuerwehrleuten die Arbeit schwer. Mit schwerem Atemschutz bahnen sich Einsatzkräfte den Weg durch den Rauch. Derweil versuchen ihre Kollegen, die Flammen über die Drehleiter zu bekämpfen. Kurz vor sechs Uhr gestern Morgen wurde ein Feuer in einem dreistöckigem Haus in der Hauptstraße 101 in Thailen gemeldet. „Als ich von Weiskirchen zum Einsatzort fuhr, sah ich dicke, schwarze Rauchwolken hochsteigen“, beschreibt Weiskirchens Feuerwehrchef Peter Theobald die Situation.

An dem Brandherd angekommen, stellt er nach seinen Worten fest, dass nicht nur das Haus brannte, sondern auch der Taubenschlag im Garten in Flammen stand. „Aus dem ganzen Haus stieg dicker, weißer Qualm auf. Der schwarze Rauch, den ich bei meiner Fahrt gesehen habe, kam von dem Taubenschlag, in dem auch Gerät lagerte. Der Schuppen ist völlig niedergebrannt.“

Warum das Feuer ausgebrochen ist, steht nach Mitteilung aus dem Landespolizeipräsidium noch nicht fest. Die Bewohner des Hauses seien zurzeit in Urlaub. Die Ermittlungen zur Ursache dauern laut einem Pressesprecher am Sonntagmorgen noch an. Auch die Höhe des Schadens könne er derzeit noch nicht beziffern.

Die Eltern mit ihren beiden Kindern, die in dem direkt angrenzenden Nachbarhaus wohnen, werden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Grund: Die Feuerwehr befürchtet, dass der Brand auf das Nachbarhaus übergreifen könnte. Gut 100 Einsatzkräfte versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Neben den freiwilligen Helfern des Löschbezirks Weiskirchen-Konfeld hatte die Leitstelle in Saarbrücken nach Worten von Theobald die Leute vom Löschbezirk Weierweiler, die von Rappweiler- Zwalbach sowie die Einsatzkräfte von Losheim und Mitlosheim alarmiert. Auch die Polizei Wadern mit zwei Kommandos und der Kriminaldienst waren bei dem Brand vor Ort.

Im Einsatz waren laut Gemeindewehrführer Theobald 16 Fahrzeuge, darunter die Drehleiter und das Großtankfahrzeug aus Losheim. Während Feuerwehrleute versuchen, den Brand in dem dreistöckigen Haus unter Kontrolle zu bekommen, setzen ihre Kollegen alles daran, ein Übergreifen des Feuers auf das Haus der vierköpfigen Familie zu verhindern. „Und es gelingt“, berichtet Weiskirchens Gemeindewehrführer Theobald der Saarbrücker Zeitung zufrieden. Vom frühen Morgen bis über die Mittagszeit hinaus sind die Feuerwehrleute im Einsatz. „Wir haben noch nachgelöscht und mögliche Brandnester beseitigt“, berichtet Peter Theobald. Kurz vor 14 Uhr rücken die freiwilligen Helfer ab – nach fast sieben Stunden Arbeit.
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