A623 Friedrichsthal Richtung Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und Einmündung Rodenhof Bauarbeiten, linker Fahrstreifen gesperrt, Stau zu erwarten bis 19.10.2017 05:00 Uhr (17.10.2017, 16:49)

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Brandschutzmängel verzögern HTW-Umzug in früheres Gesundheitsamt

Das umgebaute ehemalige Haus der Gesundheit kann noch nicht von der HTW bezogen werden. Es wurden Brandschutzmängel festgestellt...

Das umgebaute ehemalige Haus der Gesundheit kann noch nicht von der HTW bezogen werden. Es wurden Brandschutzmängel festgestellt...

Rauchschutztüren, die eigentlich Feuerschutztüren sein sollten: Das ist einer der Gründe, weshalb die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) das für 20 Millionen Euro kernsanierte „Haus des Wissens“ auf dem Campus in Alt-Saarbrücken zurzeit nicht beziehen kann. Ursprünglich war geplant, dass die Fakultät für Architektur im Laufe dieser Woche in das ehemalige Gesundheitsamt, das zwei Jahre lang zum Lehr- und Forschungsgebäude umgebaut wurde, umziehen soll. In den nächsten Monaten sollten die Sozialwissenschaftler und die Verwaltung folgen (die SZ berichtete).

Grund für die Verzögerung ist ein Gutachten der Unteren Baufsichtsbehörde (UBA) der Stadt Saarbrücken, das dem Gebäude Brandschutzmängel bescheinigt. Daher verweigert die Behörde zurzeit die Endabnahme. „Die UBA fordert unter anderem, dass Türen in einigen Seminarräumen, die rauchdicht sind, gegen Feuerschutztüren ausgetauscht werden“, erklärt Walter Eberhard, Geschäftsführer der OBG Hochbau in Ottweiler, die vom Land mit dem Umbau des Gebäudes beauftragt wurde. Und das, obwohl der 13-stöckige Bau laut einem Gutachten der Oberen Bauaufsichtsbehörde (OBA), die dem Innenministerium untersteht, sämtliche Anforderungen an den Brandschutz erfüllt. Dieses lag im Frühjahr 2013 vor.

„Im März hat das Innenministerium allerdings eine neue Verordnung erlassen, die vorschreibt, dass für Brandschutzangelegenheiten ab sofort die Unteren Bauaufsichtsbehörden zuständig sind“, schildert OBG-Vorstand Helmut Kruppke. Das hatte zur Folge, dass die UBA der Stadt Saarbrücken die Brandschutzeinrichtungen im August erstmals prüfte. Und zu einem anderen Ergebnis kam als die OBA. „Die Brandschutzverordnungen haben gewisse Auslegungsspielräume. Die Untere Bauaufsicht hat dann einige Punkte anders bewertet“, erklärt Kruppe. Die beanstandeten Mängel seien laut OBG allerdings „mit wenigen Mitteln“ zu beseitigen, da nur einige Türen getauscht werden müssten. „Wir wollen uns so schnell wie möglich mit der UBA und OBA zusammensetzen, um zu besprechen, wie es weitergeht“, so Kruppe. Mit einem Ergebnis rechnet die OBG in spätestens zwei Wochen. eib

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