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Brandstiftung: Supermarkt in Nunkirchen zerstört

Nunkirchen. In der Nacht auf Mittwoch ist der einzige Lebensmittel-Markt in Nunkirchen komplett ausgebrannt. Das Feuer, das in einem Container am Lagereingang ausgebrochen war, hatte sich innerhalb von Minuten über das Dach auf das gesamte Gebäude ausgebreitet und einen Schaden von rund 1,2 Millionen Euro angerichtet.

Um 23.20 Uhr hatte die Alarmanlage Marktleiterin Ruth Schulte aus dem Bett geholt, zeitgleich verständigten Anwohner die Feuerwehr. Innerhalb kürzester Zeit waren über 70 Feuerwehrleute aus Losheim, Nunkirchen, Wadern und Büschfeld im Einsatz. Der Einsturz des Daches konnte trotzdem nicht mehr verhindert werden, wohl aber eine Ausbreitung des Feuers auf andere Gebäude. Labor untersucht Asche Die Polizei war am Morgen mit einem so genannten Brennmittelspürhund im Einsatz. Der Hund fand einen möglichen Brandbeschleuniger; jetzt werden die Ascheproben im Labor untersucht. Hauptkommissar Michael Rolshausen ging deshalb von Brandstiftung aus: „In dem Bereich gibt es eigentlich keine anderen Möglichkeiten.“

Noch in der Nacht war Ortsvorsteher Jochen Kuttler und später auch Waderns Bürgermeister Fredi Dewald vor Ort, um mit Wasgau-Vorstand Alois Kettern über die weitere Vorgehensweise zu beraten, damit die 2600 Einwohner so schnell wie möglich wieder in ihrer Nähe Lebensmittel einkaufen können. Und schnell stand fest: Es wird ein provisorisches Zelt auf dem Marktplatz aufgebaut. Schon Ende nächster Woche soll dort ein reduziertes Lebensmittel-Sortiment verkauft werden. Auch die Weiterbeschäftigung der rund 20 Mitarbeiter wurde zugesichert. In den nächsten Tagen soll ein Gutachter entscheiden, was mit der Brandruine passiert: Ob sie abgerissen wird, und bis wann ein neuer Markt errichtet werden kann. Wasgau-Vorstand Alois Kettern lobte gestern die gute Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Kommunalverwaltung. Nele Scharfenberg 
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