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Braves spielen heute gegen FC Bayern

Homburg. Respekt ja, Angst nein! So lautet der Tenor der Saar-Pfalz Braves vor dem mit Spannung erwarteten Duell mit dem FC Bayern München an diesem Sonntag im Sportzentrum Homburg-Erbach (18 Uhr). Der Dritte der 2. Basketball-Bundesliga Pro A empfängt den Tabellenführer – vom Tableau her also ein Spiel auf Augenhöhe. Doch die Homburger gehen trotz des Heimvorteils als Außenseiter in die Partie gegen das Starensemble des Bundestrainers Dirk Bauermann.

„Ich glaube, dass uns die Rolle des Außenseiters sehr gut liegt. Doch trotz des Rummels um die Bayern ist es für mich kein besonderes Spiel“, meint Dreierspezialist Mirko Damjanovic erstaunlich gelassen. Überhaupt gehen die Braves-Akteure dem Topspiel recht entspannt entgegen. „Klar haben sie ein gutes Team mit vielen Nationalspielern und sind Tabellenführer. Aber wir sind Dritter, das hat auch seine Gründe“, sieht Jason Jamerson keinen Qualitäts-Unterschied. Rob Lowery, der nach sechswöchiger Verletzungspause (Innenbandriss im Knie) am Dienstag bei UBC Hannover (87:64) seine Rückkehr feierte, wiegelt die Brisanz sogar ab: „Jedes Spiel ist wichtig, es geht immer um zwei Punkte. Egal ob gegen München oder Hannover.“ Doch Spiele gegen Bayern München sind für jede Mannschaft der Liga etwas Besonderes – schon allein auf Grund des Zuschauerandrangs. „Darauf freue ich mich am meisten. Ich hoffe, dass die Bude richtig voll wird und sich die Zuschauer mitreißen lassen“, erklärt Damjanovic. Jamerson ergänzt: „Ich mag es, vor vielen Leuten zu spielen. Man hat mehr Energie und wächst über sich hinaus.“

Für Trainer Nenad Josipovic dürfte es wohl das leichteste Spiel der Saison werden: „Extra motivieren brauche ich meine Spieler nicht. Mit der Mannschaft würden die Bayern meiner Meinung nach in der Bundesliga unter die ersten Vier kommen. In drei bis vier Jahren werden sie auch auf der europäischen Bühne angreifen.“

Bei allem Respekt vor und Lobliedern auf den FC Bayern – der Tabellenzweite Würzburg Baskets hat bewiesen, dass die Münchner nicht unschlagbar sind und ihnen ihre einzige Niederlage beigebracht (55:63). „Würzburg hat es uns vorgemacht. Und gegen die haben wir lange Zeit geführt, auch wenn wir unglücklich mit 86:97 verloren haben“, nimmt Braves-Spieler Stephen Cramer den Tabellenzweiten zum Vorbild. Ebenso schnupperte Chemnitz lange an einer Sensation, verlor letztlich knapp mit 60:63.

Die Mannschaft um Nationalmannschaftskapitän Steffen Hamann, Robert Garrett, Aleksandar Nadjfeji und Darius Hall ist also verwundbar. „Sie kochen auch nur mit Wasser. Wir müssen von Anfang an aggressiv und konzentriert sein. Und ein Quäntchen Glück wäre nicht schlecht“, sagt Damjanovic. Trainer Josipovic sieht noch einen wichtigen Faktor: „Der Kopf wird eine entscheidende Rolle spielen.“ Stephen Cramer bringt es schließlich mit seiner Kampfansage auf den Punkt: „Im Sport will man sich immer mit den besten Spielern und Mannschaften messen. Bayern steht auf Platz eins. Da, wo wir gerne hinwollen. Nach dem Spiel wissen wir, wo wir stehen und hingehören.“ Braves gegen Bayern – es ist angerichtet.


www.saar-pfalz-braves.de
 

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